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UNIMENSCHEN | 48 UNI 2 I 2019 PREISE EHRUNGEN AUSZEICHNUNGEN 1. Platz bei HARD & SOFT 2019 Das Team der TU Ilmenau hat beim 26. internationalen Studierendenwettbewerb „HARD & SOFT“ an der rumänischen Uni-versität „Stefan der Große“ in Suceava den ersten Platz errungen. 15 Mannschaften aus sechs Ländern stellten sich der an-spruchsvollen und komplexen Aufgabe, innerhalb von fünf Tagen ein autonomes Robotersystem zu bauen, das Menschen mit Behinderungen Hilfestellung leistet. Die Ilmenauer Studierenden Lukas Büh-ner, Rabea Sennlaub, Alexander Detsch und Florian Schulze (v.l.n.r.) entwickel-ten den Roboter „Larry“, der Kinder mit Rechen- und Leseschwäche beim Lernen unterstützt. In Interaktion mit dem Robo-ter lösen die Kinder Matheaufgaben oder reagieren auf Anweisungen in Lesetexten. Larry kann darüber hinaus Emotionen erkennen und darauf reagieren, was ins-besondere für Kinder mit Autismus-Symp-tomen ein hilfreiches Feature darstellt. In das Gesamturteil der international besetzten Jury floss in diesem Jahr erst-mals auch die gegenseitige Bewertung der teilnehmenden Mannschaften ein. Bei der Abschlusspräsentation wurde das vierköpfige Team der TU Ilmenau einstim-mig zum Sieger des Wettbewerbs gekürt. Der Ilmenauer Beitrag „habe sowohl mit seinem technischen als auch pädago-gischen Konzept und nicht zuletzt dem guten Aussehen von Larry überzeugt: ein knallgrüner Dino mit aufgesticktem Logo der TU Ilmenau, der sogar tanzen kann.“ 1. und 2. Platz bei RobotChallenge Zum wiederholten Mal hat ein Studen-tenteam der TU Ilmenau Medaillen beim internationalen studentischen Roboter-wettbewerb „RobotChallenge“ errungen. Der Wettkampf wird jährlich an der chine-sischen Universität für Wissenschaft und Technik in Peking ausgetragen. Bei der RobotChallenge treten Studie-rende aus zahlreichen Ländern mit ihren selbst entwickelten autonom agierenden Robotern in verschiedenen Wettbewerbs-kategorien gegeneinander an. In der Wettkampfkategorie „AirRace“ müssen acht anspruchsvolle Flugrunden mit einem autonomen Quadrocopter so schnell wie möglich absolviert werden. Mit ihrem neu entwickelten Quadrocopter holten Fabian Beck, Max Rehermann und Florian Schulze (v.l.n.r.) vom Projekt „Robotik“ des FeM-Vereins an der TU Ilmenau in dieser Kategorie die Goldmedaille. Auch in der Kategorie „PuckCollect“ schlug sich die Mannschaft der TU Ilmenau her-vorragend. Hier mussten die autonomen Roboter auf einem Spielfeld möglichst viele Pucks in ihrer Heimatfarbe einsam-meln und an die angestammte Basis zu-rückbringen. Die Ilmenauer Studierenden unterlagen am Schluss nur knapp den russischen Kontrahenten und errangen den hervorragenden zweiten Platz.


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