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Künstliche Intelligenz für Industrie 4.0 Die TU Ilmenau hat sich mit ihrem Projektvorhaben „Engineering for Smart Manufacturing“ erfolgreich am Förderprogramm „Durchbrüche“ der Carl Zeiss Stiftung beteiligt. Mit dem Programm werden exzel-lente UNI 2 I 2019 23 | Forschungsarbeiten zum Zukunftsthema Digitalisierung gefördert. Das Ziel des mit drei Millionen Euro an der TU Ilmenau geförderten fünfjährigen Projektes „Engineering for Smart Ma-nufacturing“ (E4SM) ist die Erforschung innovativer Methoden für die Entwicklung und den Betrieb von auf maschinellem Lernen basierenden Assistenzsystemen für die intelligente Fertigung in industri-ellen Anwendungsszenarien. Künstliche Intelligenz für konkrete Anwendungen der Industrie 4.0 Im Kontext von Industrie 4.0 sollen dabei insbesondere die Anforderungen und Besonderheiten bei Fertigungs- und Montageprozessen kleiner und mittelgro-ßer Unternehmen (KMU) berücksichtigt werden. In Abstimmung mit den assozi-ierten Partnern, dem Thüringer Zentrum für Maschinenbau und dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau, sollen die in diesem Vorhaben zu entwickelnden Techniken der Künstlichen Intelligenz für zwei konkrete Anwendungsszenarien erforscht, erprobt und demonstriert werden. Dabei wird es um das „Vorrichtungsfreie Laserstrahlschweißen“ und „Varianten-reiche Montageprozesse“ gehen. An den interdisziplinären Forschungsarbeiten sind sieben Fachgebiete der TU Ilmenau beteiligt. Assistenzsysteme für die Fertigung Eine Besonderheit des Vorhabens E4SM ist die klare Fokussierung auf integrierte und ganzheitliche Engineering-Methoden für den Einsatz von lernbasierten Assis-tenzsystemen in der Fertigung. So sollen entwickelte Teillösungen in den wichtigen Kernbereichen kollaborative Assistenzro-botik, Management und Analyse hete-rogener Datenmengen aus industriellen Fertigungsprozessketten sowie IT-Security und IT-Safety mithilfe eines ganzheitli-chen (Software-)Entwicklungsprozesses integriert werden. Neben diesem wis-senschaftlichen Anspruch sollen durch die Einbindung von Unternehmen der Einsatz von maschinellem Lernen und Assistenzsystemen für KMU besser plan- und beherrschbar gestaltet und somit die Einstiegshürden für den Einsatz dieser Technologien gesenkt werden. Das Carl Zeiss-Projekt wird intensiv begleitet von einem hochkarätigen Un-ternehmensbeirat, bestehend aus dem Honda Research Institute Europe, der Robert Bosch GmbH, der LASO tech Sys-tems GmbH, der Metralabs GmbH, der Henkel und Roth GmbH und dem TÜV Thüringen e.V.. Foto oben: Zum Projektstart be-grüßten die Projektkoordinato-ren Prof. Horst-Michael Groß und Prof. Günter Schäfer (vorn Mitte) alle beteiligten Partner an der TU Ilmenau. Carl Zeiss-Programm „Durchbrüche“: Exzellenz in der Forschung Im Rahmen der Programmlinie „Durchbrüche“ fördert die Carl-Zeiss-Stiftung internationale Spitzenforschung aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Die Stiftung unterstützt mit dem Programm Universitäten darin, bereits ausgewiesene Forschungsstärke weiterzuentwickeln und auszubauen. Die Auswahl der Förderprojekte erfolgt im Wettbewerb und anhand von Exzellenzkriterien. Start für Carl Zeiss-Projekt UNIFORSCHUNG


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