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UNIPOLITIK UNI 2 I 2019 15 | Motivation für MINT-Studium Auch das Aufgabenfeld der Studienmotiva-tion wurde in den letzten Jahren immer viel-seitiger, nachdem auch die Verantwortung für den Regionalwettbewerb Westthüringen von „Jugend forscht“, die Beteiligung am Girls Day und Schnupperstudientage zu den vorhandenen Veranstaltungen wie Schulprojekttage und Sommeruniversität für Schülerinnen hinzukamen. „Die direkte Ansprache, die Möglichkeit, Technik zum Anfassen und das Flair unseres modernen Campus persönlich erleben zu können, ist sehr wichtig, um bei Schülerinnen und Schü-lern schon frühzeitig das Interesse an einem technischen Studium zu wecken“, sagt Heike Mammen. „Wir sind stolz und froh, dass sich unsere Angebote großer Beliebtheit erfreuen. Ich möchte mich an dieser Stelle sehr herzlich für die Unterstützung durch die Fachgebiete bedanken, ohne deren Engagement derarti-ge Veranstaltungen nicht möglich wären.“ Das Schülerforschungszentrum Die ideale Ergänzung des Bereichs Studi-enmotivation stellt das Schülerforschungs-zentrum dar, das vom Land Thüringen und der STIFT gefördert wird. Jenny Gramsch betreut das Labor, in dem junge Tüftler bei zahlreichen Experimentier- und Lernange-boten spielerisch in die Welt von Naturwis-senschaft und Technik eintauchen können sowie bei ersten wissenschaftlichen Arbeiten unterstützt werden. Gemeinsam mit Heike Mammen betreut Jenny Gramsch außerdem das studentische Projektteam, das jährlich die Kinderuni Ilmenau organisiert – die mit 3.600 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern zu den größten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland gehört. In diesem Jahr wird die Kinderuni etwas „erwachsener“, denn auch Jugendliche der Klassen 7 bis 9 sind künftig Zielgruppe dieses Angebotes. Stipendienwesen Auch das Stipendienwesen wurde im Zuge der Umstrukturierung der Univerwaltung im Referat angesiedelt. Neben dem Deutsch-landstipendium für Studierende werden hier von Annett Zimmermann, derzeit vertreten durch Jenny Gramsch, auch Programme zur Promotionsförderung von der Bewerbung bis zur Entscheidung betreut, etwa das Thürin-ger Landesgraduiertenstipendium und das TU-Ilmenau-Stipendium. Netzwerk für Absolventen Während sich in diesen Bereichen alles um das „vor“ oder „im“ Studium dreht, geht es im AlumniCampus-Büro der TU Ilmenau um das „nach“ dem Studium. Leiterin Monika Schoß hat im Laufe der Zeit ein Netzwerk mit tausenden Absolventinnen und Absolventen und ein auf deren Wünsche zugeschnitte-nes Serviceangebot aufgebaut. Inzwischen hat sich dieser Servicebereich so etabliert, dass es kaum noch Absolventen gibt, die bei der Planung und Durchführung von Matrikeltreffen nicht auf die Unterstützung des Büros zurückgreifen. Das schließt auch ein, den Ehemaligen am Wochenende den modernen Universitätscampus zu zeigen, Lehr-und Forschungsgebiete vorzustellen oder Kontakte zu Wissenschaftlern zu vermitteln. Schwerpunkt gegenwärtig ist der Aufbau eines neuen und verbesserten Alumni-Internetportals. Hinzu kommt die Herausgabe des Alumni-Newsletters und alle Vierteljahre die Ausrichtung der Großveran-staltung „Absolventenfeier“ mit der Überga-be der Abschlussurkunden und zahlreichen Anerkennungen. Tagungen und Veranstaltungen Ein sehr umfangreiches und stetig wach-sendes Aufgabengebiet ist auch der Bereich Veranstaltungen. Im Conference Manage-ment als Schnittstelle zwischen den veran-staltenden Fachgebieten, den internen und externen Dienstleistern und den jeweiligen Forschungs- und Industriepartnern koor-dinieren Andrea Schneider und Anika Apel den reibungslosen organisatorischen Ablauf und die Durchführung internationaler Kon-ferenzen und Tagungen. Ein über die Jahre aufgebautes Netzwerk und ein Angebot mit moderner Veranstaltungssoftware und Equipment setzen Standards in Sachen Professionalität und Service. Darüber hinaus werden vom Marketing-Team zahlreiche akademische und uniinterne Events – vom Dies academicus über Ehrenpromotionen bis zur Reihe „Musik im Audimax“ – organisiert und betreut. Die Lange Nacht der Technik In diesem Jahr galt es einmal mehr, das mit bis zu 15.000 Gästen besucherstärkste Event der Universität, die alle drei Jahre stattfinden-de Lange Nacht der Technik, auf die Beine zu stellen. Auch für dieses Mammutprojekt liegt die Federführung beim Referat Marketing. Unzählige zusätzliche Aufgaben sind für das Team um Sabine Jackisch mit der Vorberei-tung dieses Megaevents verbunden, eine Vielzahl an Planungen abzustimmen, Ver-träge zu schließen und Finanzen zu regeln, bis das Programm jeder einzelnen Station der Technologiemeile steht. Ein ganzes Jahr dau-ern die Vorbereitungen, die in diesem Jahr von Anika Apel koordiniert wurden und in die fast die gesamte Universität und viele weitere Mitstreiter aus der Region eingebunden sind. 2019 wurde die Veranstaltung zum 5. Mal ausgerichtet und erfreute sich erneut eines überaus großen Zulaufs. Jeder trägt zum Image der TU Ilmenau bei Die große Aufgabenfülle und besonders die Vielzahl der zu betreuenden Veranstaltun-gen verlangen dem Referat immer wieder viel ab. „Ich bin meinem Team sehr dankbar, dass wir auch in schwierigen Situationen zu-sammenhalten, an einem Strang ziehen und sich die Kollegen und Kolleginnen gegen-seitig so gut wie möglich unterstützen“, so Sabine Jackisch. „Eine große Hilfe sind dabei unsere Sekretärin Marion Irmer und unsere kaufmännische Leiterin Jessica Marquardt, die viele Prozesse im Hintergrund managen. Das schafft den Freiraum, immer wieder erfolgreich neue Ideen umzusetzen und unsere Zielgruppen zu erreichen. Persönlich ist mir besonders wichtig, dass das Bewusst-sein in der Universität da ist, dass jeder ein-zelne zum Image der TU Ilmenau beiträgt und wir als kleiner Standort vor allem von der persönlichen Empfehlung leben.“


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