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UNI_02_2016

UNIRMEEPNOSRCTHAEGNE UNI I 02 I 2016 41 | lerweile möglich, Ideen und Projekte mit der Qualität einer industriellen Fertigung umzusetzen. Als nächste Anschaffung ist ein Lasercutter geplant.“ Durchschnittlich vier Mal im Monat ist die Werkstatt derzeit als OPEN Lab für Studierende und Schüler geöffnet. Ebenso oft werden Workshops angeboten – vom Anfängerworkshop bis zum Workshop für den erfahrenen Bastler und darüber hinaus für ausländische Studierende, die im Rahmen der DSH-Kurse in der UNIKAT-Werkstatt praktische Fähigkeiten erwerben. Die Nutzung ist kostenlos, lediglich die Materialkosten müssen die Teilnehmer selbst übernehmen. Ob man dabei eigene Ideen für ein Projekt mitbringt, sich einfach mal an ein paar der Maschinen ausprobieren will oder an Gruppenprojekten mitarbeiten möchte, steht dabei jedem frei. „Mitmachen ist nicht nur möglich, sondern ausdrücklich erwünscht“, betont Franziska Graf. Neben ihren Ideen für Freizeit und Spaß tüfteln die Studenten im OPEN Lab auch an Lehr- und Forschungsaufgaben. So sind zum Beispiel Bauteile des autonomen Miniaturtransporters und der mit dem COSIMA-Preis gekrönten innovativen Taschendiebstahl-Sicherung in der Werkstatt gefertigt worden. Als nächste Projekte stehen der Bau eines Ganzkörperscanners und eines Getränkemixers auf dem Programm. Gern gesehen sind auch immer neue Ideen für Workshops. „Wer ein Thema vorschlagen oder selbst gern einen Workshop halten möchte, kann dies ebenfalls bei uns tun“, wirbt Hendrik Thiedke. Denn für die Zukunft wünschen sich Universität und UNIKAT-Team, dass noch mehr Studierende und Schüler das Angebot nutzen. Die große Vision ist, die Werkstatt einmal rund um die Uhr, sieben Tage pro Woche, allen Interessenten offen zu halten. „Diesem Ziel möchten wir Stück für Stück näher kommen und sind deshalb immer auch auf der Suche nach weiteren Kooperationen und neuen Mitgliedern“, so der Projektleiter. Für Terminanfragen, Gruppen oder Einzelinteressenten stehen die Mitglieder von UNIKAT jederzeit per E-Mail und natürlich im OPEN Lab und bei den Workshops zur Verfügung. Informationen gibt es auf der Uniwebseite unter www.tu-ilmenau.de/unikat und auf Facebook unter www.facebook.com/ uniwerkstatt. | Lisa Denzinger Fotos: Christoph Gorke (5), UNIKAT (4), Lisa Denzinger (3) Bierpong-Tisch 3D-Drucker


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