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UNI_02_2016

UUNNIIFFOORRSSCCHHUUNNGG Digitalisierung von e-Commerce bis Mobilität Multikonferenz an der TU Ilmenau Die TU Ilmenau war vom 9. bis 11. März Ausrichter der größten deutschsprachigen Konferenz für Wirtschaftsinformatik - der „Multikonferenz Wirtschaftsinformatik“, kurz: MKWI. Die MKWI findet seit dem Jahr 2000 im zweijährigen Turnus an wechselnden Standorten statt. Mit der TU Ilmenau wurde die Konferenz erstmals in den neuen Bundesländern und damit auch zum ersten Mal in Thüringen ausgetragen. „Wir sind stolz, dass es gelungen ist, diese renommierte Konferenz nach Ilmenau zu holen“, so der Rektor Professor Peter Scharff. „Das ist nach den Spitzenplatzierungen in den einschlägigen Rankings ein weiterer Beleg für die Reputation der Ilmenauer Wirtschaftsinformatik.“ Dem gesamten Team um die Konferenzleiter Prof. Dirk Stelzer, Prof. Volker Nissen, Prof. Steffen Straßburger und Dr. Daniel Fischer vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Medien gratulierte der Rektor zu diesem Erfolg und dankte ihnen für die erfolgreiche Organisation und Durchführung der Tagung. Die MKWI 2016 bündelte 30 Teilkonferenzen mit insgesamt 163 wissenschaftlichen Vorträgen, 16 Poster-Präsentationen, elf Workshops, drei Paneldiskussionen und einem Praxisforum. Die einzelnen Programmkomitees hatten gemeinsam mit rund 500 Gutachtern die Vorträge und Poster aus 375 eingereichten Beiträgen | 34 UNI I 02 I 2016 Fotos: TU Ilmenau/MKWI ausgewählt. Auftakt und Impulsgeber für den wissenschaftlichen Austausch waren die drei Hauptvorträge von Prof. Wil van der Aalst von der TU Eindhoven, Michael Byczkowski von SAP SE und Winfried Holz von Atos Deutschland. Die MKWI hat traditionsgemäß kein übergeordnetes Motto, da die Teilkonferenzen jeweils eigene Schwerpunkte definieren. Dennoch haben sich bei der Blick in die Eröffnungsveranstaltung im Audimax der TU Ilmenau. diesjährigen Tagung Digitalisierung, digitale Transformation, digitale Gesellschaft und Industrie 4.0 als zentrale Themen herauskristallisiert. Der Austausch zu aktuellen Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologien und ihren Anwendungen reichte dabei von den Feldern e-Commerce über Energie bis zu Mobilität und intelligenten Produktions- und Logistiksystemen. Die Beiträge sind im dreibändigen Konferenzproceeding auf insgesamt 1858 Seiten dokumentiert und unter www.mkwi2016.de/konferenzband/ abrufbar. Um einen reibungslosen Ablauf der Konferenz und ihres umfangreichen Rahmenprogramms zu sichern, waren mehr als 70 Mitarbeiter und studentische Helfer der TU Ilmenau im Einsatz. Finanzielle Unterstützung leisteten 15 Sponsoren und Förderer. „Ohne diese Hilfe wäre die Konferenz in dieser Form nicht durchführbar gewesen“, betont Professor Stelzer. Die MKWI habe bei allen Teilnehmern einen außerordentlich guten Eindruck hinterlassen. „Der gute Ruf der TU Ilmenau ist durch die Konferenz nachhaltig gestärkt worden. Dafür möchten wir uns bei allen Mitwirkenden und Sponsoren herzlich bedanken.“ Auch Professor Nissen blickt auf eine erfolgreiche Tagung zurück: „Die MKWI 2016 war eine tolle Veranstaltung und gelungene Werbung für den Technologiestandort Ilmenau. Über 600 Teilnehmer und 30 Teilkonferenzen sind ein Beleg für die große Bedeutung der Wirtschaftsinformatik und zeigen, dass Ilmenau zu einer anerkannten Größe in der Community geworden ist.” Und Professor Straßburger ergänzt: „Die MKWI 2016 hat den guten Ruf, den die Ilmenauer Wirtschaftsinformatik in Deutschland besitzt, eindrucksvoll untermauert. Das Feedback der Teilnehmer zu Organisation und Inhalten der Tagung war äußerst positiv.“ Die Tagungsleiter Prof. Steffen Straßburger, Prof. Volker Nissen und Prof. Dirk Stelzer (v. l.) konnten insgesamt 600 Konferenzteilnehmer begrüßen.


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