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UNI_02_2016

UNIFORSCHUNG UNI I 02 I 2016 31 | Drittmittel-Forschungsvolumen der TU Ilmenau 2006 – 2015 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Gesamt 17,91 23,02 25,38 28,99 30,25 39,47 44,73 43,80 46,87 48,13 Bund 6,08 9,02 9,30 11,29 10,01 14,43 13,68 12,95 15,01 13,64 Land 2,90 2,59 4,24 3,44 4,59 7,89 10,48 13,90 11,38 9,74 DFG 3,66 4,44 4,85 6,71 7,25 8,39 8,09 6,71 5,99 7,48 EU 1,19 2,00 1,73 2,45 1,38 1,30 3,82 1,28 3,87 6,13 Freie Drittmittel 4,08 4,97 5,26 5,11 4,51 4,68 4,96 4,73 6,34 6,01 Sonstige (bis 2009 in Industriemitteln) 2,51 2,78 3,70 4,23 4,28 5,13 durchsetzen. „Das zeigt, dass wir mit dem Konzept der Innovationszentren zukunftsorientiert aufgestellt sind und dem Bedarf an Forschung und Entwicklung in Thüringen, aber auch bundesweit und im internationalen Maßstab Rechnung tragen“, so das Fazit des Prorektos. „Wir wollen deshalb auch künftig auf dieses Pfund setzen und weitere Innovationszentren des Landes auf Zukunftsfeldern wie Medizintechnik, Sensorintegration und Robotik einschließlich entsprechender Forschergruppen beantragen.“ Den erfolgreich beschrittenen Weg, sich national und international auf ausgewählten Forschungsfeldern sichtbar aufzustellen, will die TU Ilmenau in den nächsten Jahren fortsetzen. Auch künftig soll der Fokus der Forschungsstrategie auf Großformaten des Bundes, der DFG und der EU liegen. Und auch bei der soeben neu aufgelegten Bund-Länder- Exzellenzinitiative will sich die Universität erneut bewerben. Professor Augsburg: „Die Exzellenzinitiative zielt auf absolute Spitzenforschung ab, und hier gilt es genau zu prüfen, in welchen Formaten Erfolgschancen bestehen. Dabei spielt die Bündelung unserer Stärken und die Vernetzung mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und unseren An-Instituten eine besonders große Rolle. Wir sind momentan dabei, die inner- und außeruniversitären Potenziale zusammenzuführen und Ideen für mögliche Projekte zu sammeln. Wir freuen uns, dass uns von Seiten des Bundes und des Freistaates signalisiert wurde, dass Anträge der TU Ilmenau zur Exzellenzinitiative willkommen sind.“ Erneut werden im Rahmen der Exzellenzinitiative Exzellenzcluster und Exzellenzuniversitäten gefördert, während Graduiertenkollegs nicht mehr über die Initiative finanziert werden. Die TU Ilmenau plant einen Antrag für ein Exzellenzcluster. Professor Augsburg: „Ein solches Vorhaben der Spitzenforschung ist nicht über Nacht aufzustellen, sondern erfordert einen Vorlauf von bis zu drei Jahren. Diesen Vorlauf haben wir in Schwerpunktgebieten der Universität und in Zusammenarbeit mit unseren Partnern bereits erbracht, so dass wir darauf aufbauen können. Unser Ziel ist es, zwischen dem dritten Quartal 2016 und dem ersten Quartal 2017 eine Skizze für ein Exzellenzcluster für die Einreichung fertigzustellen.“ Daneben sollen im Umfeld der Exzellenzinitiative kleine und mittlere Hochschulen bessere Chancen erhalten, auf Gebieten, auf denen sie Alleinstellungsmerkmale generiert haben und mit vielen Partnern kooperieren, gefördert zu werden. Dafür wurde ergänzend zum Exzellenzprogramm die Förderinitiative „Innovative Hochschule“ aufgelegt, an der sich die TU Ilmenau ebenfalls beteiligen will. Für das Programm wollen Bund und Länder bis zu 550 Millionen Euro für zehn Jahre zur Verfügung stellen. Ein weiteres Programm ist auf die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ausgelegt. Kernstück der Initiative ist die bundesweite Einführung so genannter Tenture-Track-Professuren, die nach einer Bewährungsphase in lebenslange Professuren überführt werden und so hervorragenden jungen Wissenschaftlern zusätzliche Karrierewege eröffnen. Für das „Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses“ soll eine Milliarde Euro über fünfzehn Jahre bereitgestellt werden. Auch dieses Instrument will die TU Ilmenau im Rahmen ihrer Forschungsstrategie nutzen, um ihre Position als attraktive, international sichtbare Lehr- und Forschungsstätte weiter zu stärken und erfolgreich auszubauen.


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