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UNI_02_2016

UNISTUDIUM TIMES-Finale in Ilmenau UNI I 02 I 2016 29 | SYSTEMAKKREDITIERT Stabsstelle Controlling bereitgestellt und deren Erhebung und Auswertung organisatorisch befördert. Den Fakultäten, wissenschaftlichen Einrichtungen und dienstleistenden Struktureinheiten obliegt die Verantwortung für die Einleitung und Umsetzung intern erforderlicher Maßnahmen. Übergreifende Maßnahmen müssen im Rahmen seiner Zuständigkeit durch den Senat mit seinen Ausschüssen, andernfalls durch den Qualitätsmanagementbeauftragten des Rektorates angestoßen und kontrolliert werden und durch den Senat bzw. das Rektorat beschlossen werden Die Mitglieder der Universität haben die Pflicht, aktiv an der Umsetzung des QM mitzuwirken. Jeder für einen Prozess Verantwortliche hat darüber hinaus die Pflicht, den ihn betreffenden Prozess zu organisieren und zu kontrollieren sowie das Qualitätsmanagement auf Basis der Prozessbeschreibung zu gewährleisten und zu dokumentieren. Das QM der Universität erfolgt dabei für alle Struktureinheiten auf der Grundlage von Qualitätszielen, die auf Basis des Leitbildes und der strategischen Ziele der Universität definiert werden. Die Qualitätsziele sind durch konkrete und bewertbare Qualitätskriterien zu untersetzen. Die Verantwortung für die Definition und regelmäßige Weiterentwicklung der Qualitätsziele und -kriterien trägt jeweils der Prozessverantwortliche. ANSPRECHPARTNERINNEN: Dr. Heike Schorcht und Britta Sattler qm@tu-ilmenau.de Foto: SWING an der TU Ilmenau e.V. In der nächsten UNI: Halbzeit der ersten Akkreditierungsperiode – Ergebnis der Zwischenevaluation Die TU Ilmenau war vom 3. bis 8. April Gastgeber für das Finale des größten europäischen Fallstudien-Wettbewerbs für Studierende des Wirtschaftsingenieurwesens „Tournament in Management and Engineering Skills“ – kurz: TIMES. Bei dem ein Jahr lang von einem Studententeam des SWING an der TU Ilmenau e. V. vorbereiteten Wettbewerb traten Studierende von 72 europäischen Universitäten in praxisnahen Fallstudien gegeneinander an. In mehreren Vorausscheidungen mit anfänglich mehr als 1.000 Studierenden hatten sich die acht Finalisten-Teams aus Karlsruhe, Helsinki, Göteborg, Linköping, Lulea, Madrid, Sevilla und Eindhoven für den Endausscheid qualifiziert. Im Finale in Ilmenau mussten dann insgesamt drei englischsprachige Fallstudien gelöst werden. Diese wurden unter anderem von den Unternehmensberatungen und Kooperationspartnern des SWING P3 und zeb zur Verfügung gestellt. Nach der Auftaktveranstaltung am Sonntag mussten alle Teams sowohl am Montag als auch am Dienstag eine Fallstudie innerhalb von vier Stunden bearbeiten und diese anschließend vor einer interdisziplinären Jury, jeweils bestehend aus Vertretern der beiden Partnerunternehmen sowie Professorinnen und Professoren der TU Ilmenau, präsentieren. Die Juroren bewerteten dann jede Gruppe einzeln hinsichtlich der Präsentation, der Problemanalyse, der gefundenen Lösung und der Interaktion in der Diskussionsrunde. Am Ende jeden Tages fand eine gemeinsame Feedbacksession statt, in der die Prüfer ihre Einschätzungen abgaben, so dass die Teams über ihre Leistungen im Bilde waren. Am Mittwoch konnten die Teilnehmer bei einer Stadtführung durch die Landeshauptstadt Erfurt ein wenig durchatmen, bevor sie für die Bearbeitung der entscheidenden dritten Fallstudie am Donnerstag noch einmal sämtliche Kreativität und Konzentration mobilisieren mussten. Nachdem alle Gruppen ihre Resultate präsentiert hatten, stand das Siegerteam fest: Die Studierenden der Universität Linköping (Schweden) konnten den Wettbewerb für sich entscheiden und den Titel „IEM Students of the Year 2016“ mit nach Hause nehmen. Auf dem zweiten Platz kam das Team aus Göteborg, gefolgt von den Mitbewerbern aus Helsinki. Nach fast einer Woche Hochspannung pur sind die Projektleiter Johannes Dittler und Manuel Zanner mit dem Ablauf des Wettbewerbs sehr zufrieden: „Wir blicken auf ein sehr gelungenes TIMES-Finale zurück und möchten uns für die tatkräftige Unterstützung des Organisationsteams und die sehr gute Zusammenarbeit mit der Universität und den beteiligten Professoren herzlich bedanken.“ Die TU Ilmenau war auf der Hauptversammlung des europäischen Dachverbandes der Wirtschaftsingenieurstudierenden ESTIEM in Riga als Austragungsort für das TIMES-Finale 2016 ausgewählt worden. Grundlage der Entscheidung war die überzeugende Präsentation der Ilmenauer Studierenden im SWING an der TU Ilmenau e. V.


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