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UNI_02_2016

UNISTUDIUM NEUES AUS DEM QUALITÄTSMANAGEMENT Rahmenvorgaben für das Qualitätsmanagementsystem der TU Ilmenau Ordnung zum Qualitätsmanagement Der akademische Senat der Universität hat am 7. Juli 2015 die Ordnung zum Qualitätsmanagement (OrQM) der TU Ilmenau beschlossen. Mit der Verkündung am 18. Februar 2016 löste die OrQM die bisherige Ordnung für Qualitätssicherung (OrQS) der TU Ilmenau vom 12. Dezember 2008 ab. Aufgrund der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems (QMS) in den vergangenen Jahren entsprachen die Regelungen der OrQS nicht mehr den Erfordernissen des QMS der Universität. Eine grundsätzliche Überarbeitung und die daraus resultierende Neuverkündung waren erforderlich geworden. Auf der Basis der Vorbereitung des Geschäftsbereichs des Prorektors für Bildung und umfassender Diskussionen in der AG QMB sowie im Senatsausschuss für Hochschulentwicklung und Qualitätssicherung wurde die OrQM entworfen, deren Gliederung sich an der Grundstruktur der Prozesslandkarte des integrierten Qualitätsmanagementsystems der Universität (s. Abbildung) orientiert. Die OrQM regelt auf der Grundlage von § 8 des Thüringer Hochschulgesetzes Führungsprozesse • Strategische Entwicklung der Universität • Einheit von Forschung und Lehre der FG • Ressourcen und Infrastruktur Prozesse der Forschung • Forschungstätigkeit der FG • Fachübergreifende Forschung Prozesse in Studium und Lehre • Lehre der FG • Studienangebot der TU Ilmenau Dienstleistungsprozesse • Forschungsbegleitende Dienstleistungen • Studienbegleitende Dienstleistungen • Liegenschaftsmanagement • Personalmanagement • Finanzmanagement Bezug Gliederung OrQM – Grundstruktur Prozesslandkarte TU Ilmenau | 28 UNI I 02 I 2016 (ThürHG) die Maßnahmen des Qualitätsmanagements, insbesondere die Standards, die Verfahren, die Beteiligung der Mitglieder sowie die Dokumentation der Daten. Sie beinhaltet die Rahmenvorgaben für das Qualitätsmanagementsystem der TU Ilmenau und erstreckt sich auf alle Bereiche der Universität. Die OrQM wird durch das Qualitätsmanagement- Handbuch untersetzt, welches derzeit basierend auf der OrQM überarbeitet und anschließend durch das Rektorat im Benehmen mit den Leitern der Struktureinheiten beschlossen wird. Das Qualitätsmanagement (QM) wird als eine autonome Aufgabe der TU Ilmenau verstanden, die der universitären Tätigkeit dient und sich auf alle Tätigkeitsfelder der Universität bezieht. Es umfasst die Festlegung, kontinuierliche Weiterentwicklung und Kontrolle der Einhaltung von qualitätsrelevanten Prozessen einschließlich der Definition von Verantwortlichkeiten und von Qualitätszielen. Darüber hinaus beinhaltet es Maßnahmen zur Qualitätssicherung, mit denen die Qualität der universitären Tätigkeiten geprüft und bewertet wird und Handlungsbedarfe identifiziert werden. Aufbauend auf dem Subsidiaritätsprinzip unterstützt das QMS die Selbststeuerung der Universität, die Schaffung einer universitätsweiten Qualitätskultur und das Erreichen der strategischen Ziele. Das QMS versetzt somit als integriertes und selbstlernendes System die gesamte Universität nachhaltig in die Lage, sich, ausgerichtet am Leitbild, eigenständig zu steuern und zu entwickeln. Dabei bilden die Grundsätze der Freiheit und Einheit von Forschung und Lehre, der Chancengleichheit, der Berufskollegialität und der Wahrung des Berufsethos der Universitätsmitglieder die Grundlage für die Einführung, Umsetzung und Weiterentwicklung des QMS. Die Gesamtverantwortung für das QM der Universität trägt das Rektorat. Jede Struktureinheit der Universität verantwortet zudem das QM in ihrem Zuständigkeitsbereich. Das Rektorat initiiert und koordiniert gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Qualitätsmanagementbeauftragte (AG QMB) die Ausgestaltung und Weiterentwicklung des QMS der Universität sowie die Kontrolle seiner Wirksamkeit. Gemeinsam mit den ihm zugeordneten dienstleistenden Struktureinheiten und wissenschaftlichen Einrichtungen unterstützt es alle weiteren Struktureinheiten bei der Durchführung von Maßnahmen des Qualitätsmanagements. Die im Rahmen des Qualitätsmanagements benötigten Daten werden durch die


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