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UNI_02_2016

»Überwältigende Resonanz« UNI I 02 I 2016 13 | Foto: Christoph Gorke UNIPOLITIK Mit rund 18.000 Gästen hat die vierte Auflage der Langen Nacht der Technik in Ilmenau einen neuen Besucherrekord erreicht. „Wir sind überwältigt von so viel Interesse aus Nah und fern, von Jung und Alt“, fasst der Rektor, Professor Peter Scharff, seine Begeisterung in Worte. „Ich möchte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universität, die an der Vorbereitung und Durchführung der Langen Nacht der Technik beteiligt waren, ein riesiges Dankeschön für ihr Engagement bei der Ausrichtung dieser Großveranstaltung aussprechen. Das war eine Leistung, die man gar nicht hoch genug würdigen kann.“ Einen ebenso großen Dank richtete der Rektor an alle Förderer und Mitstreiter der Stadt und Technologieregion, die den alle drei Jahre stattfindenden Event gemeinsam mit der Universität stemmen. „Auch ihnen allen gebührt großer Dank, ebenso allen Sponsoren und Protagonisten, die am Programm mitgewirkt haben. Ohne diese hervorragende Zusammenarbeit wäre eine solche Veranstaltung nicht zu bewältigen.“ Auch Veranstaltungsleiterin Sabine Jackisch, in deren Referat Marketing erneut die Fäden der Organisation zusammenliefen, zeigte sich mehr als zufrieden: „Es war uns besonders wichtig, Glanzlichter für die ganze Familie zu bieten. Ich denke, das ist uns mit dem Mix aus Technik, Wissenschaft und Kultur erneut gelungen. Wir konnten Gäste aus ganz Deutschland, darunter viele Absolventen, aber auch Familien, eigens angereiste Gruppen und natürlich viele Ilmenauer und Interessierte aus der Region begrüßen. Sogar der Rektor des GRIAT in Kasan gab uns die Ehre und war begeistert. Diese große Resonanz zeigt, dass wir die Menschen ansprechen und erreichen konnten – und das ist der schönste Lohn für alle Anstrengungen, die mit der Organisation einer solchen Großveranstaltung verbunden sind.“ Wie viele Stunden Arbeit in der Vorbereitung und Durchführung der Glanzlichter 2016 stecken, ist kaum zu zählen. „Insgesamt waren allein an der Universität bis zu 900 Akteure beteiligt, von Professoren und Mitarbeitern aus unterschiedlichsten Bereichen bis hin zu dutzenden studentischen Projektgruppen“, sagt Sabine Jackisch. „Einen ganz besonderen Dank möchte ich den Stationsverantwortlichen und dem Team meines Referates für die organisatorische Gesamtleitung aussprechen und hier wiederum Theresia Lichtlein, die als Koordinatorin der Glanzlichter 2016 ganz maßgeblich Verantwortung für diesen gewaltigen Erfolg getragen hat.“ 18 Monate Vorbereitung stehen hinter dem achtstündigen Programm, das in 250 Programmpunkten an 25 Stationen der sechs Kilometer langen Technologiemeile geboten wurde. Unterschiedlichste Highlights aus Forschung und Technik der Fakultäten, fakultätsübergreifenden Institute und Innovationszentren trafen auf spektakuläre Shows, Lichtinstallationen, Vorträge, Ausstellungen und ein umfangreiches kulturelles Rahmenprogramm. Besonderen Glanz verliehen der diesjährigen Langen Nacht der Technik bekannte Namen wie Ulf Merbold und Christoph Biemann, die beliebte Show des Seifenblasenkünstlers Tom Noddy und die mit Rektor, Landrätin und Wissenschaftsminister prominent besetzte „Faust“-Aufführung. Ebenso faszinierten Mitmach-Events, Lasershows und natürlich das phänomenale Abschlussfeuerwerk. „Unglaublich, was hier geboten wird“, waren immer wieder Ausrufe der Begeisterung zu hören. Einzig, dass der Zustrom die Raumkapazitäten oft sogar überstieg, trübte die Freude ein wenig. „Aber vor allem sind wir froh, dass es keine Zwischen- oder Unfälle gab“, so Sabine Jackisch. Als großes Glück bezeichnet die Marketingchefin, dass die Veranstaltung von dem kurz darauf folgenden schweren Unwetter verschont blieb: „Wenn das einen Tag früher gekommen wäre, hätten wir alles absagen müssen.“ Dem Regen zum Opfer fiel allerdings die von vielen mit Spannung erwartete Laserbeschriftung des Ilmenauer Lindenbergs. „Das war sehr schade“, bedauert Koordinatorin Theresia Lichtlein, die sich ebenfalls von dem enormen Engagement aller Mitstreiter tief beeindruckt zeigt. „Vor allem unsere Hausmeister haben unermüdlich gearbeitet, waren stets und überall zur Stelle. Genauso unsere Fahrdienste, die rund um die Uhr zur Verfügung standen.“ Sogar Unvorhergesehenes wurde von den Akteuren geschickt überbrückt. So wurde eine ausgefallene Show kurzerhand durch eine zusätzliche Veranstaltung der mathematischen Spielereien ersetzt. Der Dank war einmal der Applaus der begeisterten Zuschauer, die glücklich und um viel Wissen reicher nach Hause gingen. Sie und die Veranstalter freuen sich schon jetzt auf die 5. Auflage der Langen Nacht der Technik Ilmenau. Sie soll am 11. Mai 2019 steigen. Wer sich aber noch einmal anhand von fotografischen Impressionen an die diesjährigen Glanzlichter erinnern möchte, kann dies auf unseren Galerieseiten in dieser Ausgabe und unter www. tu-ilmenau.de/glanzlichter tun. Foto: Christoph Gorke


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