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UNIPOLITIK Minister und Bürger im IMN MacroNano® Thüringer Umweltministerin am ThIMo Die Thüringer Umweltministerin Anja Siegesmund besuchte am 27. April das Thüringer Innovationszentrum Mobilität (ThIMo) der TU Ilmenau, um sich über Forschungsschwerpunkte und aktuelle Projekte zu informieren. ThIMo-Sprecher Professor Matthias Hein (Mitte) gab der | 12 UNI I 02 I 2016 Ministerin mit einem Vortrag einen Überblick über die am ThIMo gemeinsam mit rund 200 Partnern aus Wissenschaft und Industrie bearbeiteten F&E-Themen. Die Ministerin zeigte sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit des Innovationszentrums und seine nationale und internationale Reputation als Standort für Forschung und Innovation für umweltbewusste und nachhaltige Mobilitätstechnologien. Die Bedeutung des ThIMo für den Wirtschaftsstandort Thüringen wurde auch durch einen Vortrag des Geschäftsführers der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen, Andreas Krey (vorn), unterstrichen. Im Gespräch mit der Universitätsleitung, Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern des ThIMo sowie bei der Besichtigung von Forschungsanlagen verschaffte sich die Ministerin einen Einblick in die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Aktivitäten des Zentrums. Zu dessen einzigartiger Forschungsinfrastruktur gehören u. a. der Vier-Rollen-Prüfstand Multivalent anwendbare Simulations- und Testumgebung (MASTER) und die Virtuelle Straße und Simulations- und Testanlage (VISTA). Im Rahmen der Aktion „Europa in meiner Region“ des Bundeswirtschaftsministeriums stellte die TU Ilmenau am 9. Mai der Öffentlichkeit ihr Projekt „BioMacroNano 2020 – Nano-Analytik zur Untersuchung dreidimensionaler Nanostrukturen“ vor. Neben interessierten Bürgern nutzte auch der Thüringer Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee (2. v. r.) den Aktionstag, um sich einen Einblick in eine der modernsten Forschungsstätten Thüringens und ihre europäische Vernetzung zu verschaffen. Um die Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Mikro- und Nanotechnologien vorantreiben zu können, steht dem IMN MacroNano® eine exzellente gerätechnische Ausstattung zur Verfügung. Die technologische Infrastruktur des als DFGGerätezentrum Mikro-Nano-Integration ausgezeichneten Zentrums für Mikro- und Nanotechnologien wurde mit Mitteln des Landes, des Bundes und der Europäischen Union aufgebaut und stetig erweitert. Insgesamt wurden in die Anschaffung eines Röntgentomographen (Foto), eines hochauflösenden Rasterelektronenmikroskops und einer Rastersondenplattform 1,3 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für die Arbeiten zur 3D-Nanostrukturierung investiert. Mit „Single Nanometer Manufacturing“ koordiniert die TU Ilmenau ein weiteres EU-Projekt von bedeutendem Ausmaß. Mit 15 Partnern aus acht europäischen Ländern wird die Chiptechnologie von morgen erforscht. Das Projekt wird mit insgesamt 18 Millionen Euro von der EU gefördert. Aktionstag Europa in meiner Region Aktionstag Europa in meiner Region Fotos: Bettina Wegner


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