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UNI_02_2016

UNIPOLITIK +++ UNIKOMPAKT +++ UNIKOMPAKT +++ UNIKOMPAKT +++ UNIKOMPAKT +++ UNIKOMPAKT +++ Deutschlandweit erster Uni-Pumptrack Als deutschlandweit erste Hochschule hat die TU Ilmenau einen Pumptrack für Mountainbiker errichtet. Das Unisportzentrum (USZ) hat in Kooperation mit dem Ilmenauer Fahrradgeschäft RadArt den 25 x 12 Meter großen Parcours mit 14 Bodenwellen geschaffen. „Die Idee war im Zuge der Erneuerung der Flutlichtanlage | 10 UNI I 02 I 2016 Fotos: Bettina Wegner am Unisportplatzes entstanden“, berichtet die Leiterin des USZ, Ulrike Reinhardt. „Beim Setzen der neuen Masten gab es viel Erdaushub, und wir haben uns Gedanken gemacht, wie man dieses Material sinnvoll weiter verwenden könnte. Unser Ziel war es, dass möglichst viele einen Nutzen davon haben.“ So entwickelte sich der Plan, einen Pumptrack zu bauen, der sowohl von Anfängern als auch Fortgeschrittenen genutzt werden kann. „Da wir noch kein Vorbild an anderen Hochschulen hatten, haben wir uns am öffentlichen Pumptrack der Stadt Kahla ein Bild gemacht“, so Ulrike Reinhardt. „Dann haben wir einen geeigneten Partner für das Projekt gesucht und mit RadArt einen kompetenten Mitstreiter gefunden, der uns fachlich und finanziell unterstützt hat. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.“ Die Kosten für die neue Anlage beliefen sich auf insgesamt 10.000 Euro. Rund 9.000 Euro finanzierte das USZ aus eigenen Mitteln wie Kurseinnahmen, die restlichen 1.000 Euro sponserte RadArt. Bei der Beauftragung und Koordination der baulichen Arbeiten wurde das Vorhaben durch das Dezernat für Gebäude und Technik der Universität unterstützt. Pünktlich zu Beginn des Sommersemesters konnte die neue Anlage in Betrieb genommen werden und steht seither allen Interessenten jeden Alters zur Verfügung. Englischprachiges Masterstudium Der Studiengang Mikro- und Nanotechnologien mit dem Abschluss Master of Science wird künftig englischsprachig angeboten. Der Senat der TU Ilmenau beschloss die Änderung des bisherigen Masterstudienganges Mikro- und Nanotechnologien zum Masterstudiengang Micro- and Nanotechnologies. Mit dem Angebot will die Universität ihre Attraktivität für internationale Studierende weiter erhöhen. Die Änderung kommt mit Beginn des kommenden Wintersemesters zum Tragen. Neben dem englischsprachigen Ausbildungsprogramm werden im Studiengang aber auch weiterhin deutschsprachige Wahlfächer angeboten, um insbesondere ausländischen Studierenden die Möglichkeit zu eröffnen, ihre Deutschkenntnisse zu vertiefen. Handlungsfeld Inklusion Die TU Ilmenau will sich verstärkt auf dem Handlungsfeld Inklusion engagieren. Wie die Kanzlerin, Dr. Margot Bock, informierte, werden weitere Anstrengungen zur barrierefreien Gestaltung des Campus unternommen. Bereits jetzt habe die Universität einen gutes Niveau bei der Ausstattung von Gebäuden und Anlagen und mit Beratungsstellen für Studierende und Mitarbeiter mit Behinderung und/oder chronischen Erkrankungen erreicht. Momentan werde eine Ist-Stand-Analyse erstellt, um den weiteren Bedarf hinsichtlich Barrierefreiheit zu ermitteln. Auch die Unimitglieder seien gefragt, ihre diesbezüglichen Wünsche und Hinweise mitzuteilen. Bis 2018 sollen die Maßnahmen umgesetzt werden. Die Universität erfüllt damit auch die Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention und die Richtlinien der Rahmenvereinbarung zwischen dem Land und den Hochschulen Thüringens. UNI wird zum Fortgang berichten. Feierliche Namensgebung Die TU Imenau hat die Tradition, ihre Lehr- und Forschungsgebäude nach bedeutenden Wissenschaftlern zu benennen, fortgesetzt. Am 27. Mai wurde das Gebäude V in der Unterpörlitzer Straße 38 feierlich nach dem Nobelpreisträger für Physik, Werner Heisenberg, als „Heisenbergbau“ benannt. UNI berichtet in der nächsten Ausgabe.


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