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UNI 1 2016 Web

UNI I 01 I 2016 51 | IN MEMORIAM UNIMENSCHEN Katrin Dünkel Wir trauern um unsere Kollegin und Mitarbeiterin Katrin Dünkel, die im Alter von nur 44 Jahren im Oktober 2015 verstorben ist. Katrin Dünkel begann ihre Tätigkeit an der TH Ilmenau nach der Ausbildung zur Industriekauffrau im Dezember 1989 als Sachbearbeiterin in der Abteilung Studienberatung. 1994 wechselte sie zur Fakultät für Informatik und Automatisierung und übernahm die Aufgaben einer Sekretärin im Institut für Praktische Informatik und Medieninformatik. Schnell arbeitete sie sich in die neuen Aufgaben ein und zeichnete sich durch ihre gründliche und umsichtige Arbeitsweise aus. Neben ihrer Tätigkeit absolvierte sie eine Ausbildung zur Verwaltungsbetriebswirtin und schloss diese 2003 erfolgreich ab. Solchermaßen qualifiziert, übernahm sie im Jahr 2004 eine neue Aufgabe als Verwaltungstechnische Leiterin im Zentrum für Mikro- und Nanotechnologie und ab 2005 als Sachgebietsleiterin im Dezernat für Haushalts- und Rechtsangelegenheiten. Mit großem Engagement und hohen Anforderungen an sich selbst und ihre Kollegen und Kolleginnen erfüllte sie die Arbeitsaufgaben. Krankheitsbedingt musste sie ihre Tätigkeit für die TU Ilmenau unterbrechen. Nach einer längeren Pause nahm sie 2011 ihre Tätigkeit wieder in der Fakultät für Informatik und Automatisierung als Sachbearbeiterin im Bereich Verwaltung und Technik auf. Die Arbeit bereitete ihr Freude und bald war sie bei Projektleitern, Kollegen und den Projektpartnern für ihre kompetente Arbeit anerkannt und geschätzt. Plötzlich und unerwartet schied sie aus dem Leben. Sie war eine kollegiale und fleißige Mitarbeiterin, die im Bereich Verwaltung und Technik unserer Fakultät eine große Lücke hinterlässt. Wir werden ihr Andenken in Ehren bewahren. Fakultät für Informatik und Automatisierung Mit großer Bestürzung haben wir erfahren, dass unsere langjährige Kollegin Martina Sieler am 30. November 2015 im Alter von 57 Jahren verstorben ist. Martina Sieler kam nach ihrer Ausbildung als Chemielaborantin und Beschäftigungen in den Betrieben Technisches Glas Ilmenau sowie Mikroelektronik Ilmenau 1988 an die Sektion Physik und Technik elektronischer Bauelemente der TH Ilmenau als Laborantin. 1994 wechselte sie in das Leiterplattenlabor der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik und betreute seitdem die galvanischen Prozesse. Mit der Einweihung des Zentrums für Mikro- und Nanotechnologien und der dortigen Einrichtung eines Leiterplattenlabors verlagerte sich ihr Arbeitsmittelpunkt 2002 in den Feynmanbau. Verbunden mit diesem Umzug erweiterte sich auch das Spektrum ihrer Tätigkeiten. Martina Sieler führte das zentrale Gefahrstoffkataster des ZMN, betreute das Gefahrstofflager und übernahm weitere Aufgaben für das Fachgebiet Elektroniktechnologie in den Reinräumen des ZMN. Wir verlieren mit Martina Sieler nicht nur eine äußerst gewissenhafte und verlässliche Mitarbeiterin, sondern auch eine warmherzige Kollegin. Ihre offene Art und ihr ausgeglichenes Wesen werden uns fehlen. Professor Jens Müller Fachgebiet Elektroniktechnologie Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien Dr. Johannes Jarausch Martina Sieler Wir trauern um Dr. Johannes Jarausch, der am 30. September 2015 im Alter von 85 Jahren verstorben ist. Er war von 1959 bis 1994 und damit 35 Jahre an der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften als Oberassistent und Referent des Dekans tätig. Nach dem Studium der Physik an der FSU Jena nahm er die Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ilmenauer Institut für Physik auf. Schwerpunkte seiner Tätigkeit waren die Konzeption und der Aufbau von neuen Versuchen für das physikalische Praktikum. Er erarbeitete Versuchsanleitungen und führte Seminare und Übungen für das Fach Experimentalphysik durch. Seine Lehrveranstaltungen waren sowohl geprägt von einem hohen fachlichen Niveau als auch großen didaktischen Geschick. Grundlage war eine rege Forschungsarbeit auf den Gebieten der Licht- und Strahlungstechnik sowie der Physik der Gasentladungen, die er bereits mit der 1965 abgeschlossenen Promotion verfolgte. Sein Wissen und seine menschliche Art des Umgangs brachte Dr. Jarausch auch ein in seine langjährige Tätigkeit als wissenschaftlicher Sekretär des Direktors der damaligen Sektion Physik und Technik elektronischer Bauelemente und ab 1990 als Referent des Dekans der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften. Er wirkte damit an wichtiger Stelle am grundlegenden Erneuerungsprozess in Lehre, Forschung und der Hochschule insgesamt aktiv mit. Daneben beschäftigte er sich auch immer wieder mit der Geschichte der Ilmenauer Physikausbildung und -forschung und veröffentlichte unter anderem Beiträge über das Wirken von Robert Döpel. Er hat damit auch wichtige Beiträge zum Erhalt der Historie und Entwicklung der heutigen Fakultät geleistet. Wir werden sein Andenken in Ehren halten.


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