Page 42

UNI 1 2016 Web

UNIREPORTAGE VORBEREITUNG AUF HOCHTOUREN Die Lange Nacht der Technik Am º. Mai erstrahlen sie wieder: Die Glanzlichter der Langen Nacht der Technik in Ilmenau. Die Vorbereitungen für die vierte Auflage dieses erfolgreichen Großevents sind in vollem Gange. Hunderte Telefonate und Sitzungen, reger Ideenaustausch, zahlreiche Vertragsverhandlungen, Sponsorensuche und vieles mehr. Die Organisation der Langen Nacht der Technik ist immer wieder eine Mammutaufgabe. Seit 2007 stemmt die TU Ilmenau diese Veranstaltung alle drei Jahre gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus Stadt und Region. Auch die diesjährigen Glanzlichter sollen weit in die Öffentlichkeit strahlen und die Mühen der Vorbereitung wieder mit tausenden begeisterten Gästen belohnen. „Wir haben insgesamt rund 250 Programmpunkte in der Planung“, sagt Sabine Jackisch, Leiterin des Referats Marketing der Universität. In ihrem Referat laufen die Fäden der Organisation zusammen. Eine Herausforderung, die nicht nebenbei zu bewältigen ist. Eine Zuwendung über das Regionalbudget des Ilm-Kreises machte es möglich, für die Vorbereitung der Langen Nacht der Technik personelle Unterstützung zu | 42 UNI I 01 I 2016 finanzieren. Die 29-jährige Ilmenauer Absolventin der Medien- und Kommunikationswissenschaft, Theresia Lichtlein, ist mit dieser Aufgabe betraut. Ihre letzten Wochen und Monate waren randvoll mit Terminen und Absprachen rund um die Organisation der Glanzlichter 2016. „Ohne die Unterstützung meiner Kolleginnen und Kollegen im Referat und die Hilfe der Stationsverantwortlichen wäre die Veranstaltung nicht möglich. Es ist schön zu sehen, mit welch großem Engagement hunderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Uni und ihrer Partner bei der Sache sind.“ Den Besucherinnen und Besuchern wird entlang der Technologie-Meile viel geboten. Neben der Präsentation von Highlights aus der Forschung und einem umfangreichen kulturellen Rahmenprogramm werden spektakuläre Shows, Lichtinstallationen, Vorträge und Ausstellungen auf die Beine gestellt. Sogar international wird es zur Langen Nacht der Technik: Tom Noddy aus den USA, der bereits vor sechs Jahren das Publikum mit seiner Seifenblasenshow begeisterte, wird erneut anreisen. „Die Show war 2010 so beliebt, dass bei weitem nicht alle Interessenten Plätze bekommen haben“, berichtet Theresia Lichtlein. „Deswegen wird er dieses Mal zweimal im Audimax und einmal im Faraday-Hörsaal auftreten“. Die Fakultäten und Institute der Universität zeigen mit unterschiedlichsten Präsentationen, offenen Laboren und Experimenten aus Technik, Energie, Umwelt und Medien, wie spannend aktuellste Forschung sein kann. Die digitale Revolution beispielsweise wird von der Fakultät für Maschinenbau mit dem Thema Digitale Archäologie aufgegriffen. Modernste 3DTechnologie wird anhand verschiedener archäologischer Objekte live mit dem 3D-Scanner präsentiert. Die Lange Nacht der Technik ist für die ganze Familie geeignet. In diesem Jahr Fotos: ari. Ingo Herzog


UNI 1 2016 Web
To see the actual publication please follow the link above