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UNISTUDIUM NEUES AUS DEM QUALITÄTSMANAGEMENT Monitoring der Studiengänge Regelmäßige interne/externe Studiengangevaluation Das Konzept der Studiengangevaluation an der TU Ilmenau sichert den kontinuierlichen Blick der Studiengangkommissionen und Fakultäten auf die in ihrer Verantwortung stehenden Studiengänge sowie die Dokumentation und Bewertung von Aušälligkeiten und im Bedarfsfall das Ergreifen erforderlicher Steuerungsmaßnahmen. Die Qualitätsprüfung der Studiengänge der TU Ilmenau ist in der Verfahrensanweisung „Weiterentwicklung eines Studienganges“ beschrieben. Ihre wesentlichen Bestandteile und deren Verhältnis zueinander sind in Abbildung 1 dargestellt und werden nachfolgend kurz erläutert. Die Modulevaluation dient der inhaltlichen und formalen Einschätzung eines Moduls. Erstere bezieht sich auf die Abstimmung der Lehrveranstaltungen, die Lernergebnisse, die Lehr- und Lernformen, die Passfähigkeit, die Voraussetzungen sowie die studentische Arbeitsbelastung. Im Rahmen der formalen Einschätzung werden die Vollständigkeit und Qualität der Modulbeschreibung bezugnehmend auf die ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen geprüft. Die Modulevaluation folgt einer studiengangorientierten Sicht und berücksichtigt Aspekte, die einzelnen Lehrveranstaltungen übergeordnet sind. Sie wird im Vorfeld der regelmäßigen internen Studiengangevaluation durchgeführt. Im Mittelpunkt der Qualitätsüberprüfung eines Studienganges steht die regelmäßige interne Evaluation, in deren Rahmen jährlich (im November/Dezember) die Bewertung des Studienganges durch die zuständige Studiengangkommission (SGK) erfolgt. Die SGK nutzt alle zur Verfügung stehenden studiengangbezogenen Unterlagen und Informationen, um den Studiengang u. a. bezogen auf | 30 UNI I 01 I 2016 Abbildung 1: Bestandteile der Qualitätsüberprüfung eines Studienganges • die Einhaltung der „Rahmenvorgaben für Studium und Lehre“ • die Erfüllung der „Qualitätskriterien für den Bereich Studium und Lehre“ • die Studierbarkeit zu bewerten. Die „Rahmenvorgaben für Studium und Lehre“ fassen alle, insbesondere bei der Einführung und Weiterentwicklung von Studiengängen zu beachtenden Vorgaben zusammen. Sie wurden von der Stabsstelle Qualitätsmanagement des Rektorates zur Unterstützung der Arbeit der Studiengangverantwortlichen auf der Grundlage der in Abbildung 2 dargestellten externen Anforderungen erarbeitet und vom Senat bestätigt. Die Stabsstelle Qualitätsmanagement sichert darüber hinaus die regelmäßige Überprüfung und ggf. Aktualisierung der Rahmenvorgaben und stellt diese universitätsweit zur Verfügung. Die an der TU Ilmenau im Bereich Studium und Lehre angestrebten Qualitätsziele wurden aus dem Leitbild sowie den strategischen Zielen der TU Ilmenau abgeleitet und durch Qualitätskriterien operationalisiert. Sie werden jährlich in der Arbeitsgruppe Qualitätsmanagementbeauftragte (AG QMB) sowie im Studienausschuss diskutiert. Die im Ergebnis dieser Diskussion ggf. vorliegenden Änderungen werden dem Prorektor für Bildung (als Prozessverantwortlichen für das Studienangebot der TU Ilmenau) zur Anwendung empfohlen und finden Eingang in die nachfolgenden regelmäßigen internen/externen Studiengangevaluationen. Die Kriterien zur Beurteilung der Studierbarkeit, die ebenfalls im Rahmen der regelmäßigen internen Studiengangevaluation einzuschätzen sind, entsprechen den Kriterien für die Akkreditierung von Studiengängen des Akkreditierungsrates. Die Ergebnisse der regelmäßigen internen Evaluation geben auch Aufschluss über die ggf. festgestellten Probleme und die empfohlenen einzuleitenden Steuerungsmaßnahmen. Sie dienen als Grundlage für die regelmäßige externe Evaluation, die derzeit alle drei Jahre (das nächste Mal im Wintersemester 2016/17) durchgeführt wird. Sie soll vorrangig den Charakter einer Beratung haben und ist am Profil und den selbstgesetzten Qualifikationszielen des Studienganges orientiert. Die Ergebnisse der Studiengangevaluation sowie die ggf. empfohlenen Steuerungsmaßnahmen werden in der


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