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2015 UNIEDITORIAL Foto: ari 2017 UNI I 01 I 2016 3 | 2016 Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Studierende! bin sicher, dass die „Glanzlichter 2016“ weit hinaus strahlen werden. Ich freue mich schon sehr auf dieses Ereignis und bedanke mich ganz besonders dafür, dass Sie es trotz der enormen Anforderungen des Arbeitsalltags mit so großem Enthusiasmus und vielen Ideen umsetzen. Denn ich sehe wohl, dass die Herausforderungen, denen wir uns stellen wollen und auch müssen, uns allen viel abverlangen. Es macht mir Sorge, dass wir die hohe Arbeitsbelastung noch nicht gut genug eingrenzen konnten und sogar einige von uns - leider keine Einzelfälle - unter der Last zusammenbrechen. Das darf kein Dauerzustand bleiben, Arbeit darf nicht krank machen! Es ist deshalb eines meiner Ziele, muss eines unserer Ziele sein, diesen Zustand aktiv zu verändern. Und auch auf unserem zunehmend multikulturellen Campus müssen wir, wie unser Leitbild es sagt, noch mehr für gegenseitigen Respekt, Akzeptanz und ein friedliches Miteinander einstehen. Angesichts von immer mehr Konflikten, riesigen Flüchtlingsströmen und der zunehmenden Terrorismusgefahr in der Welt wäre das mein größter Wunsch. Ich wünsche uns allen für die vor uns liegenden Aufgaben viel Kraft, Ideen und Mut. Ich bin überzeugt, dass wir auch in Zukunft alle Herausforderungen gemeinsam bewältigen und die Erfolgsgeschichte der TU Ilmenau weiter fortschreiben werden. Auf ein gutes Jahr 2016! Ihr Rektor Peter Scharff Auch wenn das Jahr schon einige Wochen alt ist, möchte ich es nicht versäumen, Ihnen an dieser Stelle Gesundheit, persönliches Glück und Freude an Ihrem Arbeitsplatz zu wünschen. Gestatten Sie mir auch, in gewohnter Weise noch einmal einen Blick auf das vergangene Jahr zu werfen. Denn gerade 2015 ist an unserer Universität viel bewegt worden. Wir haben gemeinsam Herausforderungen gemeistert, um die Voraussetzungen zu schaffen, die es uns ermöglichen, als Universität weiter zu blühen und zu gedeihen. Die langen Verhandlungen mit dem Land um die neuen Grundlagen der Hochschulfinanzierung, die uns bis ins Jahr 2020 bringen wird, wurden zu einem guten Abschluss gebracht. Das freut mich sehr, weil wir damit für die Hochschulen im Rahmen der allgemein schlechten Finanzsituation des Landes sichere Bedingungen schaffen konnten! Was unsere Universität betrifft, haben wir es geschafft, unser Konzept für eine zukunftsfähige Universität auf den Weg zu bringen. Sicher bleibt hier noch viel zu tun, aber einige wesentliche Schritte sind wir bereits gemeinsam gegangen. Mit Stolz können wir wieder auf das Geleistete in Lehre und Forschung blicken. Aufgrund der guten Zwischenergebnisse wurde unser innovatives Konzept für einen verbesserten Einstieg in das Ingenieurstudium, die Basic Engineering School in Kombination mit dem Projekt BASICplus für die weitere Förderung ausgewählt. Auch unsere technologische und bauliche Ausstattung konnten wir weiter verbessern, ob mit neuen Geräten für die Mikro- und Nanotechnologien, ob mit der Inbetriebnahme des ThIMo-Hauptgebäudes oder den umfassend modernisierten und um einen Hörsaalneubau erweiterten Faradaybau. Gut entwickelt haben sich auch unsere großen Projekte im Ausland: Das einjährige Bestehen des GRIAT in Kasan wurde mit all unseren Partnern gefeiert und es wächst und gedeiht weiter. Und auch die IULI in Indonesien hat nach intensiven Vorbereitungen den Lehrbetrieb aufgenommen. Gleichzeitig wird unser eigener Campus immer internationaler: Mit 26 Prozent aller Studienanfänger haben so viele ausländische junge Frauen und Männer wie noch nie ihr Studium in Ilmenau aufgenommen. Das freut mich sehr, zeugt dies doch von einer weltoffenen, international bekannten Universität und einer erfolgreichen Internationalisierungsstrategie. Leider erreichte uns Ende des Jahres die traurige Nachricht, dass unser langjähriger Vorsitzender des Hochschulrates Dr. Edgar Most verstorben ist. Wir sind tief betroffen, durften wird doch insgesamt über anderthalb Jahrzehnte von seinem reichen Erfahrungsschatz und Wissen, seinem Rat und kritischen Geist profitieren. Dafür sind wir Edgar Most zutiefst dankbar und wir werden ihn in ehrenvoller Erinnerung behalten. Auch im neuen Jahr stehen uns wieder zahlreiche Aufgaben bevor. An erster Stelle steht die weitere Umsetzung der zukunftsfähigen Universität und die Bewältigung unserer nicht weniger werdenden Aufgaben in Forschung und Lehre. Als größte Veranstaltung des Jahres wirft die Lange Nacht der Technik ihre Schatten voraus. Die Vorbereitungen laufen seit Monaten auf Hochtouren, und ich


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