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UNISTUDIUM Deutsch-Russische Universität Erste Studierende aus Kasan in Ilmenau Ein Jahr nach der Gründung des German Russian Institute of Advanced Technologies (GRIAT) in Kasan absolvieren die ersten russischen Studierenden ein Semester in Ilmenau. Die ersten … Studierenden des GRIAT in Kasan absolvieren derzeit ihr Austauschsemester an der TU Ilmenau. Gruppenbild mit den Ilmenauer Projektverantwortlichen bzw. Hochschullehrern Dr. Heiner Dintera, Marko Hennhöfer und Prof. Martin Haardt (…., . und . von links) und Professor Günter Schäfer (rechts). 21 Studierende verbringen derzeit ihr drittes Semester in den Studiengängen Research in Computer and Systems Engineering und Communications and Signal Processing an der TU Ilmenau. Die Studierenden hatten im Rahmen des deutsch-russischen Doppelmaster-Programms zuvor bereits zwei Semester am GRIAT, das an der renommierten Tupolev- Universität in der Hauptstadt Tatarstans, Kasan, angesiedelt ist, absolviert. Für das Semester in Deutschland erhalten sie ein Stipendium der Republik Tatarstan. | 28 UNI I 01 I 2016 Mit finanzieller Unterstützung durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst baut die TU Ilmenau als Konsortialführer der Kooperation gemeinsam mit Partnern wie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg eine deutsch-russische Universität in Kasan auf. Die Republik Tatarstan fördert das Vorhaben in großem Umfang mit Stipendien und Infrastrukturmaßnahmen. So wurde für das GRIAT ein Neubau errichtet, der mit dem Start des Kooperationsvorhabens im September 2014 in Betrieb genommen wurde. Nachdem das GRIAT gut ein Jahr besteht, zogen die Partner eine sehr positive Bilanz. Es sei sehr schnell gelungen, ein gemeinsames Doppelabschluss-Programm zu erarbeiten und mit Leben zu erfüllen. Neben der Betreuung durch Projektmitarbeiter und der Ausbildung durch russische Partner, halten Dozenten der TU Ilmenau und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg regelmäßig Blockvorlesungen vor Ort. Das dritte Semester ihres Masterstudiums absolvieren die Studierenden an den deutschen Partneruniversitäten und bereiten sich so noch intensiver auf ihren deutsch-russischen Doppelabschluss vor. Für den zweiten Jahrgang wurden aus insgesamt 250 Bewerbern 68 neue Studenten von gemeinsamen Kommissionen ausgewählt und am GRIAT immatrikuliert. Das Ausbildungsprogramm wurde von vier Studiengängen im ersten Jahr auf sechs im Studienjahr 2015/16 ausgebaut. Darüber hinaus wurde die TU Kaiserslautern gewonnen, das GRIAT-Konsortium zu verstärken. Sie wird ab Herbst 2016 weitere Studiengänge anbieten. Gespräche über eine Beteiligung gibt es darüber hinaus mit der TU Braunschweig. Foto: Galina Evdokimova Foto: Klau-Dieter Fritz Doppelabschluss-Studierende Auch Studierende von der Nationalen Forschungsuniversität Moskauer Energetisches Institut und der Staatlichen Elektrotechnischen Universität Sankt Petersburg verbingen im Rahmen der Doppelabschlussprogramme der TU Ilmenau diesen Partneruniversitäten derzeit ein Teilstudium in Ilmenau. 13 Studierende wurden von ihren Betreuern Prof. Hannes Töpfer, Dr. Alexander Fleischer (Koordinator der Partnerschaft) und Andriy Osadchuk (Tutor) an der Universität empfangen. Ihr Aufenthalt wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst gefördert, eine Studentin erhielt ein Stipendium des Präsidenten der Russischen Föderation.


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