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UNISTUDIUM UNI I 01 I 2016 27 | Welche Tipps hast du für Erstis? Markus Rothmayer (24) Masterstudium Biomedizinische Technik Eigentlich lerne ich schon seit Beginn meines Studiums vor allem gemeinsam mit anderen, meistens in einer Gruppe von vier Leuten, aber auch mal mit einem mehr oder weniger. Dabei verbringen wir im Prüfungszeitraum oft den gesamten Tag zusammen. Wir treffen uns morgens zum Lernen, kochen dann gemeinsam zu Mittag und lernen weiter. Zwischendrin machen wir dann meist noch eine Kaffeepause oder lenken uns auf andere Art ab. Lerngruppen sind für mich deswegen besonders effizient, weil man sich gegenseitig unterstützen, aber auch motivieren kann. Man kann sich zwischendurch mal ablenken und so den Kopf freikriegen. Es ist aber auch immer einer dabei, der die Gruppe anspornt und sagt, dass es Zeit wird, sich wieder an die Arbeit zu machen. Vanessa Havens (´4) Bachelorstudium Angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaft Um Prüfungsstress zu vermeiden, ist es am Wichtigsten, rechtzeitig mit dem Lernen anzufangen. Das habe ich zwar selbst viel zu selten gemacht, aber es beruhigt ungemein, wenn man in der Prüfung sitzt und weiß, dass man genug gemacht hat. Ich schreibe beim Lernen die wichtigsten Folien immer noch einmal handschriftlich ab, da es mir so leichter fällt, mich an den Inhalt zu erinnern. Im besten Fall bin ich ein bis zwei Tage vor der Prüfung schon mit dem Stoff durch, so dass noch genug Zeit zum Wiederholen bleibt. Wenn ich mich doch mal so richtig gestresst fühle, rufe ich meistens Freunde an oder treffe sie und rede mir meine Sorgen von der Seele. Das hilft bei mir total. Manchmal gründen wir auch eine Art Lerngruppe und gehen den Stoff noch einmal gemeinsam durch. Arndt Brückner (27) Masterstudium Medientechnologie Gerade in den ersten Semestern merkt man, dass einen bei Verständnisfragen selbst die Bücher oft nicht weiterhelfen. Von daher ist es immer am besten, sich mit anderen zusammenzuschließen und sich gegenseitig Sachverhalte zu erklären. In der Bibliothek gibt es Gruppenarbeitsräume. Der Vorteil gegenüber einer Wohnung ist, dass man nicht so viel Ablenkung hat. Trotzdem lerne ich auch oft zu Hause. Es kann Zeit sparen, wenn man nicht erst wohin muss und auch gleich was zu essen da hat. Wie ich dann lerne, hängt ganz von der Prüfung ab. Meistens versuche ich, etwa fünf Tage vorher anzufangen. Wenn zwischen zwei Prüfungen nicht viel Zeit liegt, ist es besser, parallel zu lernen als für eine Prüfung nur einen oder zwei Tage Zeit zu haben. Text | Fotos: Susann Kohout


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