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UNIPOLITIK +++ UNIKOMPAKT +++ UNIKOMPAKT +++ UNIKOMPAKT +++ UNIKOMPAKT +++ UNIKOMPAKT +++ Langjähriger Beauftragter verabschiedet UNI I 01 I 2016 15 | Neuer Masterstudiengang Der Senat der TU Ilmenau hat die Einführung des konsekutiven Masterstudienganges Biotechnische Chemie beschlossen. Damit will die TU Ilmenau Lehre und Forschung auf dem Zukunftsfeld Life Science weiter stärken. Die Einführung des neuen Masterstudienganges ist zum Wintersemester geplant. Die Universität will damit nicht zuletzt den eigenen Absolventen des gleichnamigen Bachelorstudienganges den nahtlosen Übergang in ein forschungsorientiertes Masterstudium ermöglichen. Darüber hinaus wird das Angebot Interessenten und Absolventen aus weiteren chemischnaturwissenschaftlichen oder biotechnologischen Studiengängen offen stehen. Umzug in Ausweichquartier Ein Teil der Mitarbeiter der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Medien ist derzeit in Ausweichquartieren im Gebäude K+B untergebracht. Der Umzug aus dem Oeconomicum war notwendig geworden, da das Gebäude brandschutztechnisch ertüchtigt werden muss und die beiden oberen Etagen aufgrund nur eines Fluchtweges besonders gefährdet sind. Betroffen sind das Dekanat, der VT-Bereich und zwei Fachgebiete. Die Mittel für die Sanierung des Gebäudes wurden im Landeshaushalt 2016/17 eingestellt. Geplant sind rund drei Millionen Euro für Modernisierungen hinsichtlich Barrierefreiheit, Brandschutz, elektro- und IT-Anlagen sowie der Fassade. Neues Kompetenzzentrum Die TU Ilmenau ist im bundesweiten Wettbewerb zur Förderinitative “Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“ für ein künftiges Kompetenzentrum ausgewählt worden. Das Zentrum soll die Digitalisierung in der mittelständisch geprägten Thüringer Wirtschaft voranbringen und ihr weitere Wachstumschancen eröffnen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat dem Konsortium im Thüringer Zentrum für Maschinenbau (ThZM) unter der Leitung der TU Ilmenau, Fachgebiet Fertigungstechnik (Professor Jean-Pierre Bergmann), den Zuschlag erteilt, einen Förderantrag für ein Kompetenzzentrum auszuarbeiten. Das Zentrum soll noch in diesem Jahr starten. Nach 13 Jahren Amtszeit hat Dr. Fred Roß den Staffelstab als „Beauftragter für die Belange Studierender mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung“ weiter gegeben. Der Anteil der Studierenden mit Handicaps, schweren körperlichen oder psychologischen Erkrankungen an allen Studierenden wird deutschlandweit auf 20 Prozent beziffert. In seinem Rechenschaftsbericht vor dem Senat konnte Dr. Roß auf eine beeindruckende Bilanz verweisen, die im Zusammenwirken mit vielen verantwortlichen Stellen und Gremien der Universität erreicht worden ist. So wurden in den Prüfungsordnungen ein Nachteilsausgleich und die Gleichbehandlung von behinderten und chronisch kranken Studierenden geregelt, Sonderstudienpläne eingeführt und viele technische und bauliche Barrierefreiheiten geschaffen. Mittlerweile genieße die TU Ilmenau einen hohen Bekanntheitsgrad und guten Ruf für ihre Aktivitäten auf zum Weg zur barrierefreien Universität. Dennoch sieht Fred Roß noch Verbesserungsbedarf, vor allem mit Blick auf die Vereinheitlichung der Beratung und Anlaufstellen für die betroffenen Studierenden. Um diesen Anliegen gerecht zu werden, beschloss der Senat eine neue Ordnung, die unter anderem das Anwesenheitsrecht des Beauftragten bei Sitzungen der Prüfungsausschüsse, die strukturierte Einbindung in das Beratungskonzept der TU Ilmenau und die Verlängerung der Amtszeit um ein Jahr auf drei Jahre fixiert. Der Prorektor für Bildung, Professor Jürgen Petzoldt, und die Kanzlerin der TU Ilmenau, Dr. Margot Bock, dankten Dr. Roß für seinen langjährigen unermüdlichen Einsatz und würdigten sein enormes Engagement im Interesse der Studierenden. Als neue Beauftragte wurde Sandra Hild, die auch die psychologische Kontaktstelle der TU Ilmenau betreut, gewählt. Studienberaterin Irene Peter wird sie als Stellvertreterin unterstützen. Foto: Bettina Wegner


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