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UNIPOLITIK UNI I 01 I 2016 13 | Thüringer Hochschulgesetz (ThürHG): • Hochschulpersonal mit Lehraufgaben nimmt den Erholungsurlaub in der vorlesungsfreien Zeit. Ausnahmen bedürfen der Genehmigung des Leiters der Hochschule. Die Umsetzung dieser Vorschrift ist in Mitteilung 08/2012 des Rektorates näher ausgestaltet. So kann z. B. im Ausnahmefall auch kurzzeitiger Urlaub bis zu 5 Tagen während der Vorlesungszeit gewährt werden. Bei mehr als 5 Tagen bedarf es der besonderen Begründung und der Genehmigung durch den Rektor. Die kurzfristige Beantragung von Urlaub kann problematisch sein, da sich unter Umständen die Vertretungsorganisation schwierig gestaltet. Die allgemeine Dienstordnung sieht daher vor, dass die Urlaubsplanung bis Ende März erfolgen soll. Allgemeine Dienstordnung der TU Ilmenau (ADO): • Bis Ende März eines jeden Urlaubsjahres sollen in den zentralen Einrichtungen und der Zentralverwaltung sowie in den Fakultäten die Urlaubspläne aufgestellt werden. Abweichungen von diesem Plan sind regelmäßig nur in begründeten Fällen möglich und bedürfen der Abstimmung mit allen von der Änderung Betroffenen. • Der Urlaubsantritt setzt einen schriftlichen Antrag unter Verwendung des vorgeschriebenen Vordrucks und der Genehmigung durch den Vorgesetzten voraus. Wird der Urlaub beantragt und der Arbeitgeber widerspricht nicht innerhalb einer angemessen Frist, können die Beschäftigten davon ausgehen, dass der Urlaub dementsprechend festgelegt ist und nicht der erneuten Zustimmung bedarf. Als angemessene Frist gilt in der Praxis ein Zeitraum von einem Monat3. Für verbeamte Kolleginnen und Kollegen sowie für Auszubildende gelten teilweise abweichende Verordnungen und Gesetze. Bei Fragen können Sie sich gerne vertrauensvoll an Mitglieder des Personalrates wenden. Marko Hennhöfer I Vorsitzender des Personalrates TOTAL E-QUALITY-Prädikat bis 2017 Die TU Ilmenau hat zum vierten Mal in Folge das TOTAL EQUALITY Prädikat für Chancengleichheit erhalten. Das Prädikat gilt damit bis zum Jahr 2017. Die Universität wurde unter anderem dafür ausgezeichnet, dass sie mit einem neuen Gleichstellungskonzept Nachwuchsförderung, Personal- und Organisationsentwicklung gestärkt hat. In der Begründung der Jury für die Auszeichnung heißt es: „Maßnahmen zur aktiven Rekrutierung von Professorinnen stellen wichtige Neuerungen bei Stellenbesetzung/Personalbeschaffung dar. Die AG Personalentwicklung sowie neue Mentoring- und Vernetzungsangebote bilden Erweiterungen der Karriere-/ Personalförderung.“ Weiter heißt es in der Begründung, dass die Gleichstellung an der Universität besser institutionalisiert worden sei: „Mit dem neuen Gleichstellungsplan und -konzept werden Fakultäten stärker in die Pflicht genommen und Gleichstellung besser in der Organisationsentwicklung verankert.“ Die Gleichstellungsbeauftragte, Prof. Edda Rädlein (links), und die Kanzlerin, Dr. Margot Bock, nahmen die TOTAL EQUALITY Prädikatsurkunde für die TU Ilmenau entgegen. Foto: TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V. Foto: Oliver Boehmer - bluedesign®/fotolia.com


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