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UNI 2 2015

Marius Welk (28) ist gradlinig und zielstrebig. Noch im Studium des Maschinenbaus wollte er unbedingt ein Praktikum bei einem Automotive-Unternehmen in den USA absolvieren. Schnell fand er die passende Stelle beim international tätigen Automobilzulieferer Brose in Detroit. Wie Marius Welk seinen Berufsweg in dem Familienunternehmen fortsetzte, berichtet er im Gespräch: UNI I 02 I 2015 7 | Mit Einsatz und Leidenschaft Karriere im Familienunternehmen machen Herr Welk, nach Ihrem insgesamt einjäh-rigen Aufenthalt in Detroit sind Sie 2013 ins Brose Headquarters nach Coburg ge-wechselt. Was hat Sie hierhin geführt? Mein Master-Studium und meine Begeiste-rung für Brose. Ich hatte bereits gute Kon-takte im Unternehmen aufgebaut. Das er-leichterte mir den Einstieg in den Ge schäfts-bereich Sitzsysteme. Dort habe ich meine Master-Arbeit geschrieben. Dabei ging es um die Analyse und den Einsatz modernster Kunststoff technologien zur Gewichts- und Performance- Optimierung. Mein beruflicher Einstieg als Projektingenieur im Kundenteam folgte naht los. Wie haben Sie Ihren beruflichen Start bei Brose erlebt? Sehr strukturiert – eben typisch Brose. Zur Einarbeitung wurde mir in den ersten sechs Monaten ein erfahrener Kollege als Pate zur Seite gestellt. Außerdem half mir ein Ein-arbeitungsplan dabei, alle relevanten Schnittstellen und Aufgaben für meinen Job kennenzulernen. Sie sind in das Projekt „Modulare Vorder-sitzstruktur 2. Generation“ eingebunden – worum geht es dabei? Als Projektingenieur bin ich für die Entwick-lung der Lehne verantwortlich und damit für unseren Kunden Volkswagen der technische Ansprechpartner. Meine zentrale Aufgabe ist es, die Einhaltung der Lastenheftvor-gaben sicherzustellen, Maßnahmen mit dem Kunden technisch wie terminlich ab-zustimmen und intern die termintreue Um-setzung zu gewährleisten. Dazu leite ich sogenannte Entwicklungsarbeitskreise, in denen ich gemeinsam mit einem Ferti-gungsplaner, Konstrukteur, Einkäufer, Qualitäts-, Versuchs- und Vertriebsingenieur die Aufgabenpakete bespreche. Welche Erfahrungen haben Sie in der Zusammenarbeit und im Kundenkontakt gesammelt? Bei Brose arbeiten wir sehr eng zusammen, und zwar zwischen allen relevanten Be-reichen. Wir gehen recht pragmatisch vor, dafür sprechen auch die kurzen Wege und flachen Hierarchien. Das sind für mich übrigens die entscheidenden Punkte ge-wesen, warum ich bei Brose bleiben wollte. Ich habe während meiner Tätigkeit viel über Selbstmanagement und Priorisierung ge lernt. Das hilft dabei, die anspruchsvollen Aufga-ben und den intensiven Kunden- kontakt zu managen. Wer bei Brose ein-steigen will, sollte auf jeden Fall Eigen initiative mitbringen, belastbar und flexibel sein. Wie sieht Ihre Karriereplanung aus? Projekte im Sitzbereich sind sehr umfang-reich, deshalb werde ich noch einige Zeit meine laufenden Themen bearbeiten. Mittel-fristig strebe ich an, ein eigenes Projekt zu leiten oder ein Team zu führen. Brose bietet tolle Karriere-Optionen mit der Projektleiter- oder Führungslaufbahn. Anzeige Brose ist weltweit der fünftgrößte Au-tomobilzulieferer in Familienbesitz. Die Unternehmensgruppe entwickelt und produziert innovative mechatroni-sche Systeme für Fahrzeugtüren und -sitze sowie Elektromotoren. Mehr als 23.000 Mitarbeiter an 60 Standorten in 23 Ländern erwirtschaften rund 5,2 Milliarden Euro Umsatz. brose.com/karriere


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