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UNI 2 2015

UNIFORSCHUNG 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 Gesamt 18,83 17,91 23,02 25,38 28,99 30,25 39,47 44,73 40,20 (43,80) 46,87 Bund 5,50 6,08 9,02 9,30 11,29 10,01 14,43 13,68 12,95 15,01 Land 2,96 2,90 2,59 4,24 3,44 4,59 7,89 10,48 10,30 (13,90)* 11,38 DFG 4,17 3,66 4,44 4,85 6,71 7,25 8,39 8,09 6,71 5,99 EU 2,15 1,19 2,00 1,73 2,45 1,38 1,30 3,82 1,28 3,87 Freie Dritt- 4,05 4,08 4,97 5,26 5,11 4,51 4,68 4,96 4,73 6,34 Sonstige (bis 2009 in Industriemitteln) 2,51 2,78 3,70 4,23 4,28 *Thüringer Zentrum für Maschinenbau Internes Drittmittelranking Forschung der TU Ilmenau siehe Seiten 42/43 UNI I 02 I 2015 41 | binden und damit letztlich die Zukunft der Universität als Ganzes zu sichern.“ Kritisch sieht der Prorektor, dass die un-zureichende Grundfinanzierung der Uni-versität zunehmend durch Drittmittel kompensiert werden muss. „Das kann keine Lösung sein“, mahnt er. Um in der Zukunft wieder mehr strategischen Handlungsspielraum zu erlangen, hat die Universität das Konzept „Zukunftsfähige Universität“ erarbeitet. Der damit verbun-dene universitätsweite Diskussionspro-zess, wie die Schwerpunkte in Forschung und Lehre künftig gelagert sein werden und welche Veränderungen notwendig sind, hat bereits begonnen. Neben der Universität, so Professor Augsburg, muss aber die Wissenschaftspolitik im Freistaat ihre Hausaufgaben machen. „Hier ist ins-besondere zu klären, welche Bedeutung in Thüringen künftig auf die Ausstattung von Forschung und Lehre in den MINT-Disziplinen gelegt wird.“ Die Strategie der Interdisziplinarität und Kompetenzbündelung an der TU Ilmen-au wird zweifellos auch in Zukunft min-destens ebenso so intensiv verfolgt wer-den wie in den letzten Jahren. „Um bei Großformaten der EU, des Bundes und der Deutschen Forschungsgemeinschaft punkten zu können, ist es notwendig, eine kritische Masse zu überschreiten“, betont der Prorektor. „Die fakultätsüber-greifende Zusammenarbeit innerhalb der Universität und darüber hinaus mit wei-teren Universitäten und außeruniversitä-ren Forschungseinrichtungen ist also das Pfund, mit dem wir wuchern müssen.“ Kommt der größte Teil der Drittmittel schon seit Jahren aus den fakultäts-übergreifenden Instituten wie dem IMN MacroNano®, dem Thüringer Innovati-onszentrum Mobilität (ThIMo) und dem Thüringer Zentrum für Maschinenbau, so konnte das ThIMo im letzten Jahr auch eine ProExzellenz-Förderung des Landes Thüringen gewinnen. Zielstellung ist, das Thema VIST4F - virtuelle Straße zum po-tenziellen DFG-Sonderforschungsbereich aufzubauen. Mit ihrer wissenschaftlichen Schwer-punktsetzung sieht der Prorektor die TU Ilmenau überhaupt gut für die Zukunft aufgestellt: „Unsere Forschungsschwer-punkte decken sich mit den Themen-gebieten, die die Europäische Kommis-sion als Key Enabling Technologies, die Bundesregierung in ihrer Nationalen Innovationsinitiative und die Europäische Union für Thüringen und der Freistaat selbst im Rahmen seiner regionalen Forschungs- und Innovationsstrategie (RIS 3) als besonders zukunftsweisend eingestuft haben, zum Beispiel die Quer-schnittstechnologien Nanotechnologie, Energietechnik, Kommunikationstech-nologien, Materialtechnik, Mobilität und Produktionstechnik. Wir sind also in einer guten Ausgangsposition, um auch künftig erfolgreich im internationalen Wettbewerb um die beste Köpfe und Forschungsförderungen bestehen zu können.“ Drittmittel-Forschungsvolumen der TU Ilmenau 2005 – 2014


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