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UNI_01_2015

UNIPOLITIK Studie zur Internationalität TU Ilmenau international hervorragend Foto: Elisabeth Koch UNI I 01 I 2015 7 | Eine aktuelle Studie der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Alexander von Humboldt Stiftung (AvH) zur Internationalität der deutschen Hochschulen bescheinigt der TU Ilmenau einen ausgezeichneten Stand. Für das umfangreiche Dossier wurden über einen Zeitraum von sieben Jahren (2006 - 2012) objektive Zahlen unter anderem des Statistischen Bundesamtes, des DAAD und des EU-Mobilitätsprogramms ERASMUS ausgewertet. Beeindruckender Anstieg Danach verzeichnete die TU Ilmenau im Vergleich mit den anderen 14 deutschen technischen Universitäten einen beeindruckenden Anstieg des Anteils ausländischer Studienanfänger an der Gesamtzahl der Erstsemester. Mit einer Steigerung von 7,3 Prozentpunkten (Studienjahr 2006: 13,8 Prozent; 2012: 21,1 Prozent) konnte die TU Ilmenau fast doppelt so viele ausländische Studienanfänger aus aller Welt gewinnen wie der Durchschnitt der anderen technischen Universitäten (3,7 Prozentpunkte). Für das Wintersemester 2014/15 kann die TU Ilmenau mit 22,5 Prozent ausländischer Studienanfänger unter allen Erstemestern sogar einen neuen Allzeitrekord vermelden. Derzeit studieren 1027 junge Männer und Frauen aus 91 Nationen an der TU Ilmenau. Die meisten kommen aus China (190 Studierende), Indien (90), Russische Föderation und Brasilien (je 73) sowie Syrien (71). Internationales Studienangebot Dass die TU Ilmenau für Studierende aus aller Welt so attraktiv ist, führt die Universität auf ihr Studienangebot zurück. Mehr als zwei Drittel (70,4 Prozent) aller ausländischen Absolventen haben ein ingenieurwissenschaftliches Studium abgeschlossen. Nach der Erhebung von HRK, DAAD und AvH gibt es in Ilmenau überdurchschnittlich viele international ausgerichtete Studiengänge. Mit 14 Doppelabschluss-Studiengängen belegt die Universität unter den 15 technischen Universitäten Platz 5. Doppelabschlussprogramme realisiert die TU Ilmenau unter anderem mit renommierten Universitäten in Frankreich, Russland, China und Peru. Von den ausländischen Studierenden streben an der TU Ilmenau besonders viele einen Doktortitel an. Weit mehr als ein Viertel (28,5 Prozent) aller Promotionsstudenten sind Ausländer, der Durchschnitt der technischen Universitäten liegt bei 23,2 Prozent. Kooperationen überdurchschnittlich Nicht nur die Studierenden, auch die Wissenschaftler der TU Ilmenau sind weltweit sehr aktiv. Zurzeit unterhält die TU Ilmenau 140 Partnerschaftsverträge mit 102 Universitäten in 48 Ländern. Nach der Internationalisierungsstudie belegt die TU Ilmenau mit im Durchschnitt 1,23 internationalen Auslandskooperationen pro Professor unter den 15 technischen Universitäten den ausgezeichneten 2. Platz. Mit im Durchschnitt 15,4 Dozenten, die einen vom EU-Programm ERASMUS geförderten Lehraufenthalt im Ausland absolvierten, liegt die TU Ilmenau ebenfalls auf dem 2. Rang. Damit arbeiten weit mehr als doppelt so viele Ilmenauer Wissenschaftler vorübergehend im Ausland als im Durchschnitt aller technischen Universitäten (7,0). Umgekehrt konnte die TU Ilmenau laut der Studie den Anteil des wissenschaftlichen Personals mit ausländischer Staatsangehörigkeit von 10,4 (2006) auf 14,2 (2012), also um 36,5 Prozent steigern. Mit 22,5 Prozent ist der Anteil der ausländischen Studierenden an allen Studienanfängern der TU Ilmenau so hoch wie noch nie. Gruppenbild vor der städtischen Festhalle nach dem Empfang durch den Ilmenauer Oberbürgermeister.


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