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UNI_01_2015

Einschreibungen weiter auf hohem Niveau Die Zahl der Studienanfänger/innen an der TU Ilmenau erreichte auch im Wintersemester 2014/15 ein hohes Niveau. Mit 1354 Einschreibungen verbuchte die Universität 12 mehr als im Herbst 2013. „Obwohl die Abiturientenzahlen seit Jahren sinken, konnten wir die Einschreibungen weiter auf hohem Niveau halten“, freut sich der Rektor, Professor Peter Scharff. Dass es der TU Ilmenau erneut gelang, die demografische Entwicklung auszugleichen, führt der Rektor auf das attraktive Studienangebot und den guten Ruf der Universität, aber auch auf die Anstrengungen im Marketing und bei der Internationalisierung zurück. „Das ist eine hervorragende Leistung, für die ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Dank und Anerkennung aussprechen möchte.“ Fast jeder Vierte aus dem Ausland Besonders erfreulich ist auch in diesem Semester der hohe Anteil ausländischer Studienanfänger, der mit 305 Einschreibungen 22,5 Prozent aller Erstsemester und damit einen neuen Rekordstand erreicht hat. „Diese Entwicklung freut uns ganz besonders, denn wir haben große Anstrengungen daran gesetzt, Studierende aus dem Ausland zu gewinnen“, | 6 UNI I 01 I 2015 ist der Rektor stolz. Insgesamt stieg der Anteil der ausländischen Studierenden von 13,1 auf 15,5 Prozent. Von den Studienanfängern aus Deutschland kommen die meisten (391) aus Thüringen. Die Zahl der Einschreibungen aus dem eigenen Bundesland ist damit gegenüber den Vorjahren wieder deutlich gestiegen – ein erfreuliches Ergebnis, das zeigt, dass sich die TU Ilmenau im Wettbewerb mit Großstadtuniversitäten behauptet. Auch der Zulauf aus den alten Bundesländern ist, wenn auch im Zuge des Wegfalls von Doppelabiturjahrgängen nicht ganz so hoch wie in den Vorjahren, so doch ungebrochen: Erneut kommt etwas mehr als die Hälfte aller Erstsemester aus den alten Bundesländern, die meisten aus Bayern (192), Hessen (92) und Baden-Württemberg (86). Konstantes Bild in Fächergruppen Ein konstantes Bild zeigen auch seit Jahren die Anteile in den einzelnen Fächergruppen. Zwei Drittel der Studierenden im 1. Fachsemester (879) und auch der Studierenden insgesamt sind in den Ingenieurwissenschaften eingeschrieben. Das zeugt von einer stabil guten Nachfrage nach den Studiengängen dieser Fächergruppe. Besonders erfreulich in diesem Zusammenhang sind die 149 Einschreibungen im Studiengang Maschinenbau (2013: 147) und der deutliche Zuwachs beim Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik mit 103 Einschreibungen gegenüber 79 im Herbst 2013. Ebenfalls deutlich steigern konnten sich die (Angewandte) Medien- und Kommunikationswissenschaft mit 164 gegenüber 130 Einschreibungen im Jahr 2013 und die Informatik mit 91 gegenüber 65 Einschreibungen. Auch die Fahrzeugtechnik (72/70), Wirtschaftsinformatik (59/50), Ingenieurinformatik (43/32), Werkstoffwissenschaft (30/23), Technische Physik (27/19) und die erst ein Jahr zuvor eingeführte Biotechnische Chemie (29/21) verbuchten kleinere oder auch größere Zuwächse. Die Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen (139/172) und Medienwirtschaft (136/149) verzeichneten 2014 zwar einen Rückgang gegenüber dem Jahr 2013, erfreuen sich aber dennoch großer Nachfrage. Ähnliches gilt für die Biomedizinische Technik (88/95), Medientechnologie (55/64) und Mechatronik (54/56). Insgesamt sind aktuell 6.736 Studierende an der TU Ilmenau eingeschrieben. Die Gesamtstudierendenzahl liegt damit ebenfalls weiter auf einem hohen Niveau. Studierende 2014/15 Foto: ari UNIPOLITIK


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