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UNI_01_2015

Die Gründerpaten der TU Ilmenau im Porträt Im Jahr 2012 hat auftakt. Das Gründerforum Ilmenau das Ehrenamt des Gründerpaten an der Universität ins Leben gerufen. Insgesamt fünf Gründerpaten dienen in den Fakultäten als Botschafter, Augen und Ohren rund um die Themen Gründen, Unternehmertum und Unternehmensnachfolge. Für das UNI-Porträt sprachen wir mit den Gründerpaten der fünf Fakultäten. | 50 UNI I 01 I 2015 mit Rat und Tat – insbesondere mit Rat – angehenden Gründern zur Seite stehen zu können.“ Als Mitgestalter einer Studie über Unternehmertum in Thüringen weiß er, vor welchen Herausforderungen Gründer stehen: „Wir beobachten den Trend, dass die Gründungsbereitschaft abnimmt. Hier können wir im Hochschulkontext ansetzen und die Vorstellung bilden, was es heißt ein Unternehmen zu gründen und aufzubauen. Neben Neugründungen müssen wir aber gerade in Thüringen mehr für den Unternehmensbestand tun und uns um Nachfolgen kümmern.“ „Wir träumen von Teams, die sich über die Fakultätsgrenzen hinweg finden und mit ihren Ideen neue innovative Unternehmen gründen.“ Professor Andreas Will, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Medien, Fachgebiet Medien- und Kommunikationsmanagement UNIPORTRÄT „Wer, wenn nicht wir? Gerade aus dem Universitätsbereich heraus sollten Neugründungen intensiv vorangetrieben werden.“ Professor Michael Koch, Fakultät für Maschinenbau, Fachgebiet Kunststofftechnik In Praxis und Lehre ist Professor Michael Koch mit dem Thema Gründung und Unternehmertum vertraut. Im Rahmen geschäftsführender Tätigkeit größerer Unternehmen sowie durch Tätigkeit in Unternehmensvorständen ist er mit den Themen Ausgründung und Zukauf aus der Praxisperspektive vertraut. Als Lehrender gestaltet er seit vielen Jahren die Vorlesung „Instrumente der Unternehmensführung und -planung“ für Studierende im Bereich Maschinenbau und möchte Gründungsinteressierte ganz konkret unterstützen: „Ich freue mich darauf, als Gründerpate Seit Jahren brennt Professor Andreas Will fürs Gründen. Er hat Erfahrungen als Mitgründer, als Mentor für EXISTStipendiaten, als Wissenschaftler und Lehrender im Bereich Entrepreneurship. „Durch den Akzent in Forschung, Lehre und Praxis sind schon viele Studierende und Kollegen auf mich als Gründerpate zugekommen.“ An der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Medien gibt es ein sehr gründeraffines Klima. „Unsere Studierenden im Bereich Medien, Kommunikations und Wirtschaftswissenschaften begegnen Gründerthemen in verschiedenen Lehrformaten. Wir beobachten, dass eine solche ‚Infektion mit dem Gründervirus‘ positive Folgen hat.“ Gerade für die Interessierten aus anderen Fakultäten bieten sich hier Chancen: „Wenn es um Gründungen aus anderen Fakultäten geht, sind wir die richtigen Ansprechpartner. Die Fakultät nimmt ihre Aufgabe als Brücke der TU Ilmenau in Wirtschaft und Gesellschaft ernst.“ Und gerade im krisengeschüttelten Medienbereich gibt es Chancen für Gründer: „Creative Industries, Big Data und die Zukunft des Journalismus – es gibt große Potenziale in neuen Fusionen von Technologie und Content. Wir sind mittendrin in den Innovationsfeldern von digitaler Ökonomie und Industrie 4.0, das sehen wir nicht zuletzt an unseren Absolventen.“ I von Britta Gossel WAS IST EIN GRÜNDERPATE? Gründerpaten sind Wissenschaftler der TU Ilmenau, die für die Themen Gründen, Unternehmertum und Unternehmensnachfolge sensibilisiert sind. Sie identifizieren relevante Informationen innerhalb der Fakultäten und informieren auftakt. z. B. über Ideen, Herausforderungen oder gründungsrelevante Veranstaltungen. Gleichzeitig sind die Gründerpaten Ansprechpartner für gründungsinteressierte Mitarbeiter und Studierende der jeweiligen Fakultäten und vermitteln diese zu auftakt. Die Gründerpaten vernetzen auftakt. mit dem akademischen Betrieb und unterstützen damit die Bündelung aller Angebote rund um das Thema Gründen an und im Umfeld der TU Ilmenau.


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