Page 45

UNI_01_2015

UNIMENSCHEN UNI I 01 I 2015 45 | Fotos: Richter Juniorprofessor STEFAN STREIF Dr.-Ing. Stefan Streif (35) hat zum 1. Oktober 2014 die Juniorprofessur für Automatisierungstechnik an der Fakultät für Informatik und Automatisierung übernommen. Nach dem Studium der Technischen Kybernetik an der Universität Stuttgart und der Sheffield University in England promovierte er 2011 an der Universität Magdeburg und am Max-Planck-Institut für Dynamik Komplexer Technischer Systeme in Magdeburg. In seiner Dissertation untersuchte er Signalverarbeitungsnetzwerke in biologischen Systemen durch Verschmelzung verschiedener Methoden und Konzepte aus der Automatisierungstechnik, Regelungstechnik, Systemtheorie und Molekularbiologie. Während seiner PostDoc-Zeit und seiner Tätigkeit als Lehrbeauftragter in Magdeburg forschte er mehrere Monate im Ausland, u.a. am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, USA. Seine Forschung bewegt sich im Grenzbereich zwischen Regelungstechnik, Optimierung und Informationstechnik und zielt ab auf die Methodenentwicklung für die robuste Regelung, Diagnose und Analyse von komplexen nichtlinearen Systemen. Diese Systeme sind in allen Lebensbereichen zu finden, angefangen bei biologischen Zellen oder Organismen bis hin zu Autos, Roboter oder großen technischen Automatisierungsanlagen. Professor Streif ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit der Familie, mit Wandern, Squash oder Kochen. Univ.-Professor STEFAN KRISCHOK Priv.-Doz. Dr. rer. nat. habil. Stefan Krischok (42) hat zum 2. Oktober 2014 die Professur Technische Physik I an der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften übernommen. Nach dem Studium der Physik promovierte er 2001 an der TU Clausthal. In seiner Dissertation untersuchte er die Wechselwirkung verschiedener Adsorbate mit TiO2-Oberflächen, wobei wesentliche Teile der Untersuchungen während eines einjährigen Aufenthaltes an der Texas A&M University durchgeführt wurden. Im Jahr 2002 kam Stefan Krischok als wissenschaftlicher Assistent in der Technischen Physik I an die TU Ilmenau. Im Rahmen seiner Tätigkeit betreute er ein komplexes Oberflächenwachstums- und -Analytikmodul im damals neu eröffneten Zentrum für Mikro und Nanotechnologien. 2007 habilitierte er sich in Experimentalphysik. Seit 2008 war Stefan Krischok Leiter der Forschergruppe „Oberflächenphysik funktioneller Nanostrukturen“. 2012 wurde er zum stellvertretenden Direktor des Instituts für Mikro- und Nanotechnologien – IMN MacroNano® – gewählt. In der Forschung beschäftigt sich Stefan Krischok insbesondere mit der Untersuchung der Oberflächeneigenschaften von Halbleitern und ionischen Flüssigkeiten, wobei sowohl Fragen der Grundlagenforschung als auch sehr angewandte Fragestellungen – oft in interdisziplinärer Zusammenarbeit – untersucht werden. Stefan Krischok ist verheiratet und hat zwei Kinder.Um es eos molorer fernam Beste Mentorin EDDA RÄDLEIN Professorin Edda Rädlein ist laut Studierendenvotum die beste Mentorin für Studienanfänger des Wintersemesters 2013/14. Der Prorektor für Bildung, Professur Jürgen Petzoldt, überreichte der Leiterin des fakultätsübergreifenden Instituts für Werkstofftechnik zu Beginn des Wintersemesters 2014/15 die Urkunde. Mit der Auszeichnung wurden die besonderen Leistungen von Professorin Edda Rädlein bei der Betreuung der Studierenden gewürdigt. Das Mentorenprogramm wurde 2008 als Ergänzung und Erweiterung des Erstsemestertutorenprogramms eingeführt. Die Tutoren, Studierende höherer Semester, betreuen die Studienanfänger während des 1. Semesters und stehen ihnen bei allen Belangen rund um den Studieneinstieg zur Seite. Die Mentoren - Professoren, Dozenten, Fachstudienberater oder wissenschaftliche Mitarbeiter der Fakultäten - sind ab dem zweiten Semester Ansprechpartner für fachliche Fragen und Probleme im Studium oder auch für konstruktive Vorschläge der Studierenden zur Verbesserung der Lehre. Als Bindeglied zwischen Fakultät und Studierenden leisten die Mentoren einen wichtigen Beitrag zur Studienmotivation und zum Studienerfolg. Jährlich wählen die Studierenden aus dem Kreis der derzeit insgesamt rund 30 Mentoren an der TU Ilmenau den ihrer Meinung nach besten Mentor, der dann in einer öffentlichen Veranstaltung gewürdigt wird. Foto: Annett Grimm


UNI_01_2015
To see the actual publication please follow the link above