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UNI_01_2015

UNIMENSCHEN | 44 UNI I 01 I 2015 Die TU Ilmenau hat Priv.-Doz. Dr.-lng. habil. Roland Füßl (58) zum außerplanmäßigen Professor an der Fakultät für Maschinenbau ernannt. Die Universität würdigte damit die hervorragenden Leistungen von Roland Füßl in Forschung und Lehre, darunter für den DFG-Sonderforschungsbereich SFB 622 „Nanopositionier- und Nanomessmaschinen“. Der gebürtige Thüringer wandte sich schon im Studium an der damaligen TH Ilmenau der Prozessmess- und Sensortechnik zu und blieb diesem Gebiet über Promotion, Industrietätigkeit, Habilitation und seine Lehr- und Forschungstätigkeit bis heute treu. Als Leiter des SFB-Teilprojekts „Metrologie der NPM-Maschinen“ trug er maßgeblich mit zur Ausprägung der internationalen Führungsrolle der TU Ilmenau auf diesem Gebiet bei. Auch im Kompetenzzentrum „Nanopositionier und Nanomessmaschinen“, das die Arbeiten des nach maximaler Förderdauer erfolgreich abgeschlossenen SFB fortführt, bringt er sich aktiv ein. Seine Forschungsarbeit schlägt sich auch in der Lehre nieder. Seit 2008 Privat- Dozent, baute Roland Füßl die Lehrgruppe „Mess- und Sensortechnik“ auf, die heute drei Vorlesungen, Forschungsseminare, Seminare und Praktika abdeckt. Über die Universität hinaus engagiert er sich in mehreren VDI-Fachausschüssen und koordiniert das Thüringer Verbundprojekt „Neuartige 3D-Taster und Wägezellen auf der Basis von Silizium-Messchips“. Roland Füßl ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Who´s Who ? Neue Professoren an der TU apl. Professor ROLAND FÜßL Univ.-Professor GUNTHER NOTNI Dr. rer. nat. Gunther Notni (51) wurde zum 13. Oktober 2014 zum Universitätsprofessor für die Stiftungsprofessur Industrielle Bildverarbeitung an der Fakultät für Maschinenbau berufen. Die Professur wurde von vier mittelständischen Unternehmen der Region Ilmenau gestiftet. Nach dem Studium der Physik an der Universität Jena promovierte Gunther Notni dort 1992 mit einem messtechnischen Thema. Im gleichen Jahr wechselte er an das neu gegründete Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena, wo er 1994 die Leitung der Abteilung Optische Systeme übernahm. Die Forschungen waren durch große Anwendungsnähe und enge Kooperation mit der Industrie auf dem Gebiet der industriellen Bildverarbeitung für die Qualitätssicherung gekennzeichnet. Für die Arbeiten auf dem Gebiet der 3D-Messverfahren zur automatisierten 3D-Rundumvermessung und zur hochdynamischen 3D-Messung wurde er mit seinem Team im Jahr 2001 mit den Transferpreis und im Jahr 2014 mit dem Preis für Angewandte Forschung des Landes Thüringen ausgezeichnet. In Ilmenau wird er sich in Kooperation mit dem Fraunhofer IOF zentral mit Themenstellungen der Mehrbildverarbeitung über einen großen Spektralbereich für Anwendungen in der Qualitätssicherung und Mensch-Maschine-Interaktion beschäftigen. Professor Notni ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist begeisterter Skifahrer und Badmintonspieler.


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