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UNI_01_2015

UNIEDITORIAL 20142015 UNI I 01 I 2015 3 | Foto: ari Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Studierende! der TU Ilmenau keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Und so unangenehm Sparmaßnahmen auch sind – die Überlegungen, die wir uns über unsere Strukturen und Arbeitsabläufe machen müssen, sind auch eine große Chance! Eine Chance zur Neuorientierung und zur erfolgreichen Gestaltung unserer aller Zukunft. Das ist eine wirklich große Aufgabe, aber ich bin mir sicher, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Studentinnen und Studenten, dass wir sie gemeinsam bewältigen werden und die Universität am Ende gestärkt daraus hervorgehen wird. Dieser Geist, gemeinsam auch schwierige Situationen zu meistern, fällt mir an der TU Ilmenau immer wieder positiv auf und ich möchte Ihnen allen dafür großen Dank aussprechen. Umso mehr hat es mich gefreut, dass Sie mir bei der Rektorwahl 2014 erneut Ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Auch dafür noch einmal mein herzlicher Dank, ich werde auch künftig mein Bestes geben, um es zu rechtfertigen. Sie sehen, liebe Mitarbeiter, Mitarbeiterinnen und Studierende, die Zeit an der TU Ilmenau steht niemals still. Also lassen Sie uns auf ein Neues alle anstehenden Aufgaben und Herausforderungen mit vereinter Kraft angehen und zugleich neue Möglichkeiten und Chancen nutzen! Ihr Rektor Peter Scharff Wie in jedem Jahr möchte ich in der ersten Ausgabe der UNI des aktuellen Jahrganges einen kurzen Blick auf das zurückliegende Jahr, vor allem aber nach vorn auf das vor uns liegende werfen. 2014 war erneut ein erfolgreiches Jahr für die TU Ilmenau. Nach dem Projekt BASIC, mit dem wir eine neu gestaltete Eingangsphase im Ingenieurstudium erproben, konnten wir mit BASICPlus ein weiteres Großprojekt des Bundes gewinnen. Das neue Vorhaben ist dem lebenslangen Lernen gewidmet und umfasst die Entwicklung neuer Formen der Weiterbildung ebenso wie die Öffnung der Hochschulen für qualifizierte Praktiker. Mit diesem Projekt setzen wir eine lange Reihe erfolgreicher Innovationen in der Lehre fort. Und wir werden immer internationaler: 2014 verzeichneten wir die bisher höchste Zahl an Immatrikulationen ausländischer Studierender – ein Ausweis unserer erfolgreichen Anstrengungen, die TU Ilmenau weltweit bekannt zu machen und zu vernetzen. Ein weiterer Erfolg: Wir haben an der renommierten Tupolev-Universität in Kasan ein gemeinsames Institut eröffnet, das wir zur ersten deutsch-russischen Universität ausbauen möchten. Diese Kooperation halte ich gerade jetzt, in angespannter weltpolitischer Lage, für sehr wichtig und mein Dank gilt allen, die sie ermöglicht haben und mit Leben erfüllen. Einen ersten Erfahrungsbericht können Sie übrigens in diesem Heft lesen. Ganz entscheidend zu den Erfolgen des vergangenen Jahres hat die Forschung unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beigetragen. Besonders stolz sind wir auf 47 Millionen Euro Drittmittel, mit denen wir der überaus erfolgreichen Drittmittelentwicklung der letzten Jahre nochmals einen neuen Höchststand hinzufügen konnten. Herausheben möchte ich auch die Förderung des ProExzellenz- Zentrums VISTA4F – Virtuelle Straße, eine von zwei Hauptkomponenten im soeben fertig gestellten Stammgebäude des Thüringer Innovationszentrums Mobilität. Der Neubau gehört zu den Hauptbaumaßnahmen unserer jüngsten Vergangenheit. Die größte, die Modernisierung des Faradaybaus mit einem neuen Hörsaalanbau, steht kurz vor dem Abschluss. Blicken wir auf das Jahr 2015. Unter den Baumaßnahmen hat ein neues Rechenzentrum für uns höchste Priorität und wir sind optimistisch, dies in absehbarer Zeit realisieren zu können. Dazu stehen viele kleinere und größere Vorhaben auf dem Programm, von der Sanierung des Hauses M bis zu einzelnen Laboren. Vor allem ist 2015 aber ein Jahr mit entscheidenden finanziellen Weichenstellungen und großen Herausforderungen, die wir nur mit einer von allen getragenen Strategie bewältigen können. Ein solches Konzept haben wir unter der Überschrift „Zukunftsfähige Universität“ erarbeitet und es den Gremien der Universität zur Diskussion vorgelegt. Seine Grundzüge stellen wir in dieser Ausgabe der UNI vor, denn wir möchten alle, die zu unserer Campus-Familie gehören, schon frühzeitig informieren und einbinden. Noch ist nichts entschieden und wie gesagt: die Diskussion in den Gremien hat erst begonnen. Eines steht allerdings schon fest, und ich möchte es hier auch noch einmal ausdrücklich betonen: Es wird an


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