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UNI_01_2015

UNI I 01 I 2015 11 | wissenschaftliches Personal (von ... bis) nichtwissenschaftliches Personal (von ... bis) Professor(inn)en (von ... bis) Teambeziehungen Zusammengehörigkeitsgefühl, sozialer Fit der Teammitglieder, gegenseitige soziale Unterstützung, Vertrauen im Team 4,00 ..... 3,33 4,50 ..... 3,42 4,28 ..... 3,93 Führungsverhalten des direkten Vorgesetzten Mitarbeiterorientierung, Kommunikation, Akzeptanz, Vertrauen 3,64 ..... 2,83 4,28 ..... 3,41 Organisationskultur gemeinsame Werte/Wertschätzung im eigenen Arbeitsbereich, Organisationskultur in der Struktureinheit, gelebte Unternehmenskultur an der Universität insgesamt 3,51 ..... 2,64 3,85 ..... 2,69 4,50 ..... 2,56 Arbeitssituation Beteiligungsmöglichkeiten, fachliche und zeitliche Anforderungen, Handlungsspielraum, Sinnhaftigkeit der Arbeitsaufgabe, Rahmenbedingungen, Entwicklungsmöglichkeiten 3,79 ..... 2,35 4,07 ..... 2,79 Gesundheitsindikatoren depressive Verstimmungen, psychisches Wohlbefinden, emotionale Erschöpfung 4,06 ..... 3,41 3,98 ..... 3,58 4,15 ..... 3,53 weitere Frühindikatoren Commitment (Bindung/Identifikation), innere Kündigung, Work-Life-Balance 4,72 ..... 3,08 4,37 ..... 3,42 4,78 ..... 1,89 Spätindikatoren subjektive Arbeitsleistung, Qualität der Arbeitsleistung 4,14 ..... 3,57 4,35 ..... 3,72 4,13 ..... 3,67 3,51 – 5,0: grün = gutes Ergebnis 2,51 – 3,5: gelb = Handlungsbedarf) 1,0 – 2,5: rot = dringender Handlungsbedarf 4 erreicht. Das spiegelt sich auch bei der Einschätzung der eigenen Arbeitsleistung und Qualität wider. „Offenbar sehen sich die meisten Mitarbeiter ihrem Leistungsvermögen entsprechend eingesetzt und gefordert und identifizieren sich stark mit der Universität“, freut sich Andrea Krieg. Ein extremes Gefälle zeigt sich dagegen im Punkt Work-Life-Balance. Das Bild zeigt, dass Familie und Beruf im Verwaltungsbereich auf Grund der zurzeit gegebenen Rahmenbedingungen besser vereinbart werden können als im Wissenschaftsbereich. Akuten Handlungsbedarf zeigen die Professor(inn)en an. Diese vergaben in der Gruppe 26 bis 45 Jahre bei diesem Indikator mit 1,89 den schlechtesten Wert der gesamten Befragung. Auch bei den jüngeren und älteren Professoren wurden niedrige Werte vergeben. „Ganz offensichtlich gibt es hier ein gravierendes Problem, Berufs- und Privatleben miteinander vereinbaren zu können“, wertet Andra Krieg. „Dem werden wir nachgehen und nach Lösungsmöglichkeiten suchen.“ Zum zwar überwiegend positiven, doch auch gemischten Bild, passen schließlich die Ergebnisse zum psychischen Wohlbefinden der Beschäftigten der Universität. Sie sind ebenfalls noch im „grünen Bereich“, mit Werten um die 3,6 allerdings auch nicht besonders gut. Weitere Maßnahmen ableiten Die Befragungsergebnisse sollen nun Ausgangspunkt für weitere Maßnahmen sein. „Die Umfrage hat uns Handlungsbedarf in den Schwerpunkten Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zeitliche Arbeitsanforderungen und Führungsverhalten aufgezeigt“, fasst Andrea Krieg zusammen. Auch habe sich gezeigt, dass sich die Mitglieder der Universität eine bessere Feedbackkultur und ein offeneres Ansprechen von Problemen wünschen. Andrea Krieg: „Die Wahrnehmung einer großen Diskrepanz von verkündeter und gelebter Universitätskultur stellt die Steuerungsgruppe der Campus-Familie vor eine große Herausforderung. Gerade bei den anstehenden großen Veränderungsprozessen wird es eine unabdingbare Aufgabe sein, Transparenz und Klarheit in der Kommunikation zu schaffen, Arbeitsbelastungen in den Fokus zu nehmen, Führungskräfte professionell zu begleiten und eine Kultur zu schaffen, in der Probleme und Vorschläge offen angesprochen werden können.“ UNIPOLITIK Ergebnisse Mitarbeiterbefragung


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