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UNI 02 2014

UNIREPORTAGE Luminale 2014 in Frankfurt am Main: Das Splashlightsprojekt löste bei den Besuchern Begeisterung aus. Das Lichterspiel aus Ilmenau wurde zum Highlight der Messe. Fotos: splashligths.de UNI I 02 I 2014 47 | Zur rechten Zeit am rechten Ort Die Elektronik sollte durch einen speziellen Lack geschützt werden. Dieser wurde in Kooperation mit der Firma ZED in Langewiesen produziert und geliefert. Silvan Haselbach spricht von einem Glücksfall, da die Firma schon mit der TU Ilmenau in Kooperation stand. Dadurch konnten Schalt- und andere Bauteile kostengünstig auf die Platinen gelötet werden. Neben ZED unterstützten über 15 Vereine und Firmen das Projekt mit mehr als 3000 Euro und den nötigen Materialien, um den straffen Zeitplan einhalten zu können. Darunter die deutsche Lichttechnische Gesellschaft und die Osram GmbH. Beide konnten schon früh für das Projekt begeistert werden. Dauerhafte Unterstützung erhielten die Studenten auch vom Fachgebiet Lichttechnik der Universität. Fachgebietsleiter Prof. Christoph Schierz stellte unter anderem Räume, Werkzeuge und eine Lagerhalle zur Verfügung, um den Traum von der leuchtenden Wand zu erfüllen. Highlight der Luminale Ob groß oder klein, jeder war in der Naxos-Halle in Frankfurt am Main vom Splashlightsprojekt fasziniert. Künstler spielten mit den Lichtern und Kinder ließen ihrer Kreativität mit Schwamm und Pinsel freien Lauf. Luminale-Kurator Helmut Bien empfand das Lichterspiel sogar als eines der Highlights auf der diesjährigen Ausstellung. Und auch für die Fernsehsendung „Hauptsache Kultur“ vom Hessischen Rundfunk war die funkelnde LED-Wand eine der besten Installationen, weil Besucher und Kunst zusammen interagieren konnten. Viele Zukunftsoptionen Doch nicht nur Kunstliebhaber und Lichtfaszinierte sind von Haselbachs Idee begeistert. Architekten und Schiffsbauer meldeten sich bei dem 28-jährigen, der allerdings selbst noch nicht weiß, wie es für Splashlights weiter geht. Fest steht, dass die schwarze Wand auch auf anderen Messen eingesetzt werden soll und deshalb noch an einigen Stellen nachgebessert werden muss. Denkbar wäre eine eigene Firma, je nachdem, auf welche Resonanz die leuchtende Wand noch stößt. Wie es auch weitergeht, Silvan Haselbach ist sich auf jeden Fall sicher, dass die LEDWand nicht seine letzte Lichtinstallation gewesen ist, denn Gedanken zu neuen Projekten schwirren nach eigener Aussage dauerhaft in seinem Kopf herum. I Niklas Marx


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