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UNI 02 2014

UNIFORSCHUNG UNI I 02 I 2014 35 | Internes Drittmittelranking Forschung der TU Ilmenau 2013 Für die Zukunft gelte es, das hohe Niveau zu halten und weiter zu festigen. Während die Landesmittel, bedingt durch Großprojekte wie das ThIMo und mittlerweile elf TAB-Forschergruppen, seit 2011 deutlich stiegen, sind die DFG-Mittel mit Auslaufen des DFG-Sonderforschungsbereiches 622 und eines Teils der Graduiertenkollegs erstmals rückläufig. Schon seit zwei Jahren laufen die strategischen Vorbereitungen auf entsprechende neue Wettbewerbsrunden der DFG. So hat sich die TU Ilmenau mit fünf Anträgen am neu aufgelegten Forschungsförderprogramm ProExzellenz Thüringen beteiligt, in dessen Rahmen ProExzellenz-Zentren und -professuren zur Vorbereitung von DFG-Sonderforschungsbereichen und DFG-Graduiertenkollegs gefördert werden. Aus diesen Anträgen wurde das Thema „Vista4F“ für die Förderung als ProExzellenz-Zentrum ausgewählt. „Wir freuen uns sehr über den Erfolg dieses Antrages“, betont der Prorektor, „glauben aber auch, dass unsere Leistungsfähigkeit durchaus noch höher ist. Wir werden die anderen Anträge nutzen, um die Arbeiten weiter zu forcieren und zu erfolgreichen Anträgen zu DFG-Großprojekten zu führen.“ Nutzen will die Universität dabei auch wieder die interne Exzellenzförderung, die sich sehr gut bewährt hat: Jeder hier investierte Euro kommt inzwischen in Form von neuen Projekten achtfach zurück. Auch das neue EU-Forschungsrahmenprogramm HORIZON 2020 bietet nach Ansicht des Prorektors gute Chancen. „Die neue Schwerpunktsetzung kommt uns entgegen, und man kann durchaus sagen, dass wir uns bei den Calls, die 2014 herausgegangen sind, mit erfolgversprechenden Anträgen und interessanten Konsortien platziert haben.“ Insgesamt sieht der Prorektor die TU Ilmenau also gut aufgestellt, um auch künftig über Forschungsexzellenz zu punkten. Dass dafür weiterhin vielfältige TOP 10 GESAMT Rang Fachgebiet Leiter in Tausend Euro 1 Kraftfahrzeugtechnik Prof. Klaus Augsburg 2.549 2 Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik Prof. Matthias Hein 1.827 3 Prozessmesstechnik Prof. Thomas Fröhlich 1.645 4 Thermo- und Magnetofluiddynamik Prof. André Thess 1.581 5 Mikromechanische Systeme Prof. Martin Hoffmann 1.243 6 Photovoltaik Prof. Thomas Hannappel 1.226 7 Experimentalphysik I Prof. Gerhard Gobsch 1.054 8 Präzisionsmesstechnik Prof. Eberhard Manske 1.017 9 Neuroinformatik und Kognitive Robotik Prof. Horst-Michael Groß 997 10 Elektrochemie und Galvanotechnik Prof. Andreas Bund 926 Tabelle der Top-10-Platzierungen über alle Förderquellen. Die Top-5 nach Förderquellen sind auf Seite 36 veröffentlicht. Die grau unterlegten Fachgebiete waren bereits im Vorjahr vertreten. Aktivitäten notwendig sind, darüber sei sich die Universität vor dem Hintergrund des schärfer werdenden Wettbewerbs um Forschungsgelder und der weniger einschätzbaren Rahmenbedingungen bewusst. Die Tendenz gehe zu großen Formaten, die auf die Kooperation mit anderen Universitäten und Forschungseinrichtungen abstellen und einen hohen Aufwand bei der Antragstellung benötigen. „Die Universität ist dafür gut gerüstet und ich bin davon überzeugt, dass wir uns in diesem Wettbewerb im nationalen und verstärkt im internationalen Maßstab auch in Zukunft erfolgreich stellen werden.“ Foto: ari


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