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UNI 02 2014

UNIFORSCHUNG Drittmittel 2013 TU Ilmenau hält Spitzenniveau Der TU Ilmenau ist es im vergangenen Jahr erneut gelungen, ein Spitzenergebnis bei den Drittmitteleinnahmen zu erzielen. Nach deutlichen Steigerungen im letzten Jahrzehnt konsolidierte die Universität die meist projektgebundenen Einnahmen auf hohem Niveau. Der Erfolgskurs der TU Ilmenau bei den eingeworbenen Drittmitteln für die Forschung hält nun bereits seit sieben Jahren an. Gegenüber 2006 (17,91 Millionen Euro) steigerte sich die TU Ilmenau bis auf das bisherige Rekordhoch von 44,73 Millionen Euro im Jahr 2012 und erreichte mit 40,2 Millionen Euro im Jahr 2013 das zweithöchste Drittmittelergebnis in ihrer Geschichte. Weitere 3,6 Millionen Euro Landesmittel nahm die Universität als Koordinator des Thüringer Zentrums für Maschinenbau ein. Diese Fördergelder wurden an die beteiligten Partnereinrichtungen weitergegeben (s. Grafik/Angaben in Klammern). 2013 hat jeder der 97 Professoren der TU Ilmenau im Durchschnitt 415.000 Euro eingeworben. Damit liegt die TU im Vergleich mit den Thüringer Hochschulen abermals mit Abstand vorn und auch bundesweit erneut in der Spitzengruppe. Gleiches gilt für den Drittmittelanteil an | 34 UNI I 02 I 2014 den Haushaltsmitteln, der mit 52 Prozent bei mehr als der Hälfte der Landeszuführungen des Jahres 2013 (77 Millionen Euro) liegt. „Das ist erneut ein sehr erfreuliches Ergebnis“, wertet der Prorektor für Wissenschaft, Professor Klaus Augsburg. „Den Wissenschaftlern in den Fachgebieten und den Mitarbeitern in den unterstützenden Umfeld, den technologischen Zentren und Verwaltungsbereichen gilt dafür Dank und Anerkennung.“ Die Leistungen seien umso höher einzuschätzen, da sich die Randbedingungen gegenüber 2012 eher verschlechtert haben, beispielsweise durch das Auslaufen der EU-Förderung. Neben dem Engagement der Ilmenauer Wissenschaftler sieht der Prorektor die zielgerichtete Berufungspolitik der Universität und die Drittmittel-Forschungsvolumen der TU Ilmenau 2004 – 2013 fakultätsübergreifende interdisziplinäre Zusammenarbeit als Schlüssel für den Erfolg. Das bestätigt auch das an dieser Stelle traditionell veröffentlichte interne Drittmittelranking Forschung: Erneut finden sich die in den Ilmenauer Forschungsclustern, den Forschungsmarken IMN Macro Nano® und ThIMo sowie in den Forschergruppen besonders stark involvierten Fachgebiete an den Top-Positionen wieder. Dabei sind sowohl langjährig etablierte als auch junge Fachgebiete und Stiftungsprofessuren vertreten. Letztere erweitern das Forschungsprofil der Universität und tragen inzwischen nicht unwesentlich zu den hohen Drittmitteleinnahmen bei. Insgesamt zeigt sich der Prorektor mit der Durchmischung sowohl hinsichtlich der Forschungscluster als auch der Grundlagen und angewandten Forschung sehr zufrieden. „Das Ranking spiegelt das wissenschaftliche Leben der TU Ilmenau gut wider“, so sein Fazit. 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 Gesamt 17,17 18,83 17.91 23,02 25,38 28,99 30.25 39,47 44,73 40,20 (43,80) Bund 4,60 5,50 6,08 9,02 9,30 11,29 10,01 14,43 13,68 12,95 Land 3,66 2,96 2.90 2,59 4,24 3,44 4,59 7,89 10,48 10,30 (13,90) DFG 3,48 4,17 3,66 4,44 4,85 6,71 7,25 8,39 8,09 6,71 EU 1,32 2,15 1,19 2,00 1,73 2,45 1,38 1,30 3,82 1,28 Freie Drittmittel 4,11 4,05 4,08 4,97 5,26 5,11 4,51 4,68 4,96 4,73 Sonstige (bis 2009 in Industriemitteln) 2,51 2,78 3,70 4,23


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