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UNI 02 2014

UNISTUDIUM Der neue Ilmenauer Medienpreis Gläserner JOHAHN wurde in diesem Jahr erstmals vergeben. Ilmenauer Medienpreis in neuem Gewand Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr der Gläserne JOHAHN verliehen. Der seit dem Jahr 2000 als im@p ausgelobte Ilmenauer Medienpreis erhielt damit ein neues Gewand. | 32 UNI I 02 I 2014 Fotos: Maximilian Richter, Joachim Faller Wie schon der Vorgängerpreis im@p wurde auch der Gläserne JOHAHN vom Wissenschaftlichen Beirat Medien der TU Ilmenau initiiert. Da das Interesse am im@p in den letzten Jahren abgenommen hatte, wurde der Preis gemeinsam mit einem Projektteam aus sieben Studentinnen der Angewandten Medienwissenschaften neu konzipiert. Bei der Namenssuche ließ sich das Team vom Glasstandort Ilmenau und dem Wahrzeichen der Stadt, dem Kickelhahn, inspirieren. Aus Glas und (Kickel-)Hahn entstand der „Gläserne JOHAHN“ - der neue Ilmenauer Medienpreis. Mit dem mit insgesamt 6000 Euro dotierten Preis werden nun alle zwei Jahre praktische Arbeiten von Studierenden und Schülern im Medienbereich honoriert. Unter dem Motto „Auch Du kannst glänzen“ waren von Anfang Oktober bis Ende November 2013 deutschlandweit Studierende und Schüler erstmals aufgerufen, sich um den Gläsernen JOHAHN zu bewerben. Der Erfolg war enorm: 130 Wettbewerbsbeiträge gingen ein, aus denen die Jury die Preisträger in den Kategorien Medienkonzepte, Multimedia und Kurzfilm sowie für den Nachwuchspreis für Schüler auswählte. Die Gewinner (siehe Foto) wurden am 24. Januar im Rahmen der feierlichen Preisverleihung an der TU Ilmenau ausgezeichnet: In der Kategorie Medienkonzepte ging der erste Preis an die drei Ilmenauer Medienwissenschaftsstudentinnen Stella Schmole, Julia Lindner und Alexandra Zhovtenko, welche das regionale Lifestyle- Magazin „Famos“ gestalteten. Platz zwei wurde an die Ilmenauer Studenten der Medientechnik Tobias Clauß und Mario Seideneck überreicht. Ihr Konzept bildet die Grundlage für die Konzeption und Implementierung einer demonstrativen Anwendung der Musiktherapie. Den dritten Preis vergab die Jury an Marit Jensen, Mareike Trumpfheller, Linda Schöning und Gina Hoffmann, alle Studentinnen der Medienwissenschaft ebenfalls an der TU Ilmenau. Sie entwarfen eine Kampagne zum 20-jährigen Jubiläum der Thüringer Verfassung. In der Kategorie Multimedia ging der erste Platz an Karolina Kohler aus Konstanz. Sie entwickelte im Rahmen ihrer Abschlussarbeit im Fach Kommunikationsdesign das Iahdukt-App-Konzept zur Förderung der Allgemeinbildung mithilfe von Eselsbrücken. Stellvertretend für das gesamte Team nahm die Stuttgarter Studentin für Audiovisuelle Medien Sibylle Neumeier den zweiten Preis für den zweiten Platz für das interaktive Hörspiel „Verdacht“ entgegen. Platz drei erzielte das interaktive Magazin „elf28 - Jugend von heute #undallesoyeah“ der Journalisten- Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung unter der Leitung von Astrid Csuraji. In der Kategorie Kurzfilm wurden durch die Jury aufgrund der qualitativ hochwertigen Einreichungen drei erste Plätze vergeben. Der Film „Voices of the Attic“ von Anna Brass und Magdalena Hutter, Studentinnen der HFF München, porträtiert das Leben einer kanadischen Künstlerin und thematisiert das schreckliche Schicksal ihrer Familie im Dritten Reich. Svenja Gräfen und Maximilian Humpert gewannen mit ihrem Poetry-Clip „Stillstand“, welcher die Kurzlebigkeit und Leidenschaft einer Liebesgeschichte darstellt. Ein weiterer Preis wurde an Iris Frisch und Viola Baier von der Filmakademie Baden- Württemberg überreicht. Sie produzierten den Animationsfilm „Wedding Cake“, der die Geschichte eines Brautpaares auf der Spitze einer Hochzeitstorte erzählt. Beim Nachwuchspreis für Schüler erzielte Florian Bökenberg mit seinem Kurzfilm „Die Farben des Lebens“ den ersten Platz. Der zweite Preis ging an ein Medienprojekt des Kunstkurses am Gymnasium Achern, welches aus mehreren Kurzfilmen besteht. Bronze erhielten die fünf Schülerinnen des Lindenberg-Gymnasiums Ilmenau Leonie Loehn, Hannah Amm, Antonia Großmann, Anja Schlegelmilch und Sarah Burgold für einen neu entwickelten Werbespot für Apollinaris. Gläserner JOHAHN


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