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UNI 02 2014

UNISTUDIUM China-Trainee: Nützliche Ergebnisse Das Einleben erleichtern Zum Abschluss seines China-Trainee-Programms hat Teilnehmer Kun Wang die Ergebnisse des einsemestrigen Aufenthaltes an der TU Ilmenau präsentiert. Das vom Deutschen Studentenwerk und der Robert-Bosch-Stiftung geförderte Trainee-Programm zielt darauf, die Information und Betreuung der chinesischen Studierenden zu verbessern. Mit 150 Kommilitoninnen und Kommilitonen bilden die chinesischen Studierenden die größte nationale Gruppe unter den ausländischen Studierenden der TU Ilmenau. Kun Wang hatte im letzten Wintersemester im Studentenwerk Thüringen, in der TU Ilmenau und der Universität Erfurt hospitiert, den Willkommensservice analysiert und Verbesserungsvorschläge entwickelt. Der Germanistik-Student von der Universität von Nanjing und Mitarbeiter am Nanjing Technical Vocational College in China hat während seines Aufenthaltes viel über das Studium und Leben in Deutschland kennengelernt. An der TU Ilmenau und am Studentenwerk, so sein Fazit, existiert ein umfangreiches Betreuungsnetzwerk aus Anlaufstellen wie dem Akademischen Service Center, we4you, Tutoren, Sachbearbeitern und Wohnheimbetreuern. Das werde von den chinesischen Studierenden geschätzt, jedoch nicht immer in vollem Umfang genutzt. Schwierigkeiten bestünden aufgrund von Sprachbarrieren und kulturellen Unterschieden insbesondere in der Studieneingangsphase. Um hier Verbesserungen zu erzielen, wurde in der | 30 UNI I 02 I 2014 Diskussion mit Vertretern der TU Ilmenau und des Studentenwerks angeregt, bei der Betreuung von Studienanfängern verstärkt bereits erfahrene Kommilitonen aus dem Heimatland als Tutoren einzubinden. Sowohl Universität als auch Studentenwerk profitieren vom China-Traineeprogramm. „Die Ergebnisse sind nicht nur hilfreich für die Verbesserung unserer Serviceleistungen für chinesische, sondern für alle ausländischen Studierenden“, betonte der Geschäftsführer des Studentenwerks, Dr. Ralf Schmidt-Röh. Eine von Kun Wang durchgeführte Umfrage unter den chinesischen Studierenden zu den Bereichen Wohnen und Mensa hatte beispielsweise ergeben, dass die Studierenden wegen der günstigen Lage und Miete gern auf dem Campus wohnen, die Auswahl des Mitbewohners jedoch eine entscheidende Rolle spielt. Der Alltag im Wohnhaus in einem fremden Land sei für die neuen Studierenden ungewohnt und stelle sie oft vor Herausforderungen. Um hier konkrete Hilfestellung zu leisten, erarbeitete Kun Wang während seines Aufenthaltes die deutsch-chinesische Broschüre „Willkommen in Ilmenau – Leben im Wohnhaus“. Sie enthält alle wichtigen Informationen von A wie Ansprechpartner über K wie Küche und M wie Mietvertrag bis hin zu W wie Waschmittel und Waschmaschine. Sie soll künftigen chinesischen Studierenden ein praktischer Helfer sein, um sich besser am neuen Studienort zurechtzufinden und einzuleben. Foto: ari Die Lauscha Fiber International GmbH, ein Unternehmen der UNIFRAX-Gruppe, ist ein weltweit aktiver Hersteller von Mikroglasfasern mit Produktionsstätten in Deutschland, USA, Russland und Bahrain. Wir bieten an allen unseren weltweiten Standorten interessante Aufgaben für: Ingenieure Verfahrenstechnik (m/w) Ingenieure Materialwissenschaften (m/w) Praktikanten (m/w) Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf die Zusendung Ihrer aussagefähigen Bewerbungsunterlagen an: Lauscha Fiber International GmbH, z. Hd. Herr Merklein, Dammweg 35, 98724 Lauscha E-Mail: hpmerklein@unifrax.com


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