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UNI 02 2014

UNISTUDIUM UNI I 02 I 2014 25 | Go-Out-Infotag zum Auslandsstudium Am 13. Mai konnten sich alle Interessenten gezielt über die vielfältigen Möglichkeiten eines Auslandsstudiums oder -praktikums informieren. „Wir wollen die Studierenden motivieren, einen Teil ihres Studiums im Ausland zu verbringen“, betont die Leiterin des Akademischen Auslandsamtes der TU Ilmenau, Sophia Siegfried. Dafür bot der Go-Out-Tag Informationen zur Vorbereitung, zur Visabeantragung und zu Finanzierungsmöglichkeiten. Zum Beispiel im Rahmen des ERASMUS-Programms, mit dem die Europäische Union Auslandsaufenthalte von Studierenden in europäischen Ländern fördert. Das Akademische Auslandsamt informierte darüber hinaus über die Hochschulpartnerschaften der TU Ilmenau in der ganzen Welt und die Möglichkeiten, einen internationalen Doppelabschluss zu erwerben. Für Fragen rund um ein Praktikum stand das LEONARDO Büro Thüringen Rede zur Verfügung. Das Büro unterstützt Studierende und Absolventen, Praktika in Firmen und Forschungseinrichtungen in ganz Europa zu finden. Foto folgt am 13. Mai Da auch Sprachausbildung und interkulturelle Sensibilisierung zur Vorbereitung auf einen Auslandsaufenthalt gehören, waren auch das Spracheninstitut und das Betreuungsnetzwerk we4you vor Ort. Letzeres stellte das Buddy-Projekt vor, bei dem die Interessenten an einem Auslandsaufenthalt von Studierenden aus dem jeweiligen Land zu Land und Leuten, Sitten und Gebräuchen informiert werden. Go out zum Auslandsaufenhalt - lesen Sie dazu auch unsere Umfrage auf den Seiten 26/27! Foto: Bettina Wegner Neue Vorlesung „Unternehmensethik“ Steuerbetrug von Managern, Bonuszahlungen für Vorstände, Videoüberwachung von Mitarbeitern, Kinderarbeit für billigen Konsum – das sind nur einige Themen, die in jüngster Zeit die Medien beschäftigen und Zweifel an den Moralvorstellungen vieler Menschen und Institutionen aufwerfen. Insbesondere Top-Manager geraten immer stärker in die gesellschaftliche Kritik, Gewinnziele und persönliche Interessen über jedwede moralische Prinzipien zu stellen. Weltweit reagieren Universitäten auf diese Schieflage, indem sie Lehrangebote zur Wirtschaftsethik in die Curricula aufnehmen, um die Manager in spe zu sensibilisieren. Auch an der TU Ilmenau gibt es jetzt ein solches Angebot. Professor Rainer Souren vom Fachgebiet für Nachhaltige Produktionswirtschaft und Logistik (Foto rechts) bietet seit dem Sommersemester 2014 die Vorlesung „Unternehmensethik“ an. Auf Basis ethischer Grundkonzepte werden betriebliche Problemstellungen anhand zahlreicher Fallstudien thematisiert. Neben der Wissensvermittlung ist es dabei vorrangiges Ziel, die Anwendungsfähigkeit ethischer Prinzipien zu fördern. Dies verlangt ein spezielles didaktisches Konzept (verstärktes Selbststudium und umfassende Diskussionen) sowie die Bereitschaft von Dozent und Studierenden, sich auf Lehrinhalte jenseits von „richtig oder falsch“ einzulassen. Fotos: ari, Magnus Richter Neben den Experten der Universität waren erneut mehrere international agierende Institutionen präsent, so die weltweit größte Praktikanten-Austauschorganisation für Studierende der Natur- und Ingenieurwissenschaften IAESTE. Das US-Generalkonsulat Leipzig und die Agentur Campus France informierten über Möglichkeiten von Studienaufenthalten in den Vereinigten Staaten und in Frankreich. Unter dem Motto „Entdecke die Welt!“ lud die TU Ilmenau auch in diesem Jahr zum „Go-Out-Hochschulinformationstag“ ein. Seit dem Sommersemester 2014 bietet die TU Ilmenau die Vorlesung „Unternehmensethik“ an.


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