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UNI 02 2014

UNITITEL Geballte Kompetenz für grüne Energie Die einzige technische Universität in Thüringen setzt dabei auf die ganzheitliche Betrachtung des zukünftigen Energiesystems. Von der Erzeugung und Übertragung regenerativer Energien bis zur Elektromobilität - die Forschungsarbeiten zahlreicher Fachgebiete stehen im Zeichen des Megatrends „grüne Technologien“. Um dieses Potenzial so effektiv wie möglich zu nutzen, hat die TU Ilmenau im Jahr 2009 das fakultätsübergreifende Institut für Energie-, Antriebs- und Umweltsystemtechnik (IEAU) gegründet. Es trägt gemeinsam mit dem fakultätsübergreifenden Institut für Automobil- und Produktionstechnik (IAP), dem Thüringer Innovationszentrum Mobilität (ThIMo) und dem IMN MacroNano® die Arbeiten im TU-Forschungscluster Antriebs-, Energie- und Umweltsystemtechnik. „Einzelne Forschungsarbeiten sind heute so komplex, dass unsere Fachgebiete sie nur gemeinsam bewältigen können“, erläutert der Leiter des IEAU, Professor Michael Rock. Der Leiter des Fachgebietes Blitz- und Überspannungsschutz übernahm im Frühjahr 2013 die Institutsleitung von Professor Tobias Reimann (Fachgebiet Industrieelektronik), der das IEAU in seiner Gründungsphase erfolgreich aufgebaut hatte. „Zielstellung des Instituts war von Anfang an die zukunftsorientierte Forschung zum Nutzen von Mensch und Umwelt in vielfältigen Feldern der Energie- und Umwelttechnik“, betont Professor Reimann. Dabei haben die Wissenschaftler die zuverlässige Energieversorgung und Mobilität der Menschen ebenso im Blick wie die Verringerung des Treibhauseffektes und damit die Verlangsamung des Klimawandels. Das IEAU bündelt dafür die Kompetenzen von 19 Fachgebieten und Forschergruppen aus vier der fünf Fakultäten der TU Ilmenau aus den Bereichen Energienetze, Leistungselektronik, Schalt- und Schutztechnik, elektrische Maschinen und Energiewandlung, Hochspannungstechnik, Fahrzeugtechnik und Mechatronik, Physik und Photovoltaik, Systemanalyse und Simulation sowie Medien und Kommunikation. UNI I 02 I 2014 17 | ©Thaut Images/fotolia.com Foto: Sebastian Trepesch Foto: ari


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