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UNIMENSCHEN legte den Grundstein für Forschung und Lehre auf einem Gebiet, auf dem sich die TU Ilmenau im internationalen Maßstab hohes Ansehen und Alleinstellungsmerkmale erworben hat. Professor Rother betreute 16 Dissertationen und zahlreiche Diplomarbeiten auf dem Gebiet der Plasmatechnik und der Schalttechnik. Sein Name ist darüber hinaus mit über 120 nationalen und internati-onalen Veröffentlichungen, zahlreichen Forschungsprojekten und internationalen Kooperationen verbunden. Auch nach seiner Emeritierung im Jahre 1991 blieb Wolfgang Rother eng mit der TU Ilmenau verbunden. Jüngeren Kollegen und Wissenschaftlern stand er mit fachlichem Rat zur Seite und engagierte sich für die Belange des Fachgebietes Plasma- und Oberflächentechnik. Er war Mitbegründer und Vorsitzender des Fördervereins Plasma- und Oberflächentechnik. 1991 wurde er zum ersten Vorstandsvorsitzenden des Förder- und Freundeskreises (FFK) der TU Ilmenau gewählt. Er bekleidete dieses Amt bis 1995 und arbeitete auch danach noch lange aktiv im FFK mit. Mit Professor Wolfgang Rother ist eine hochgeschätzte Per-sönlichkeit von uns gegangen, die sich in hohem Maße um die Entwicklung der TU Ilmenau verdient gemacht hat. Wir werden sein Andenken in Ehren halten. UNI I 01 I 2014 51 | Professor Wolfgang Rother Wir trauen um unseren lang-jährigen Leiter des Fachge-bietes Plasma- und Oberflä-chentechnik und ehemaligen Vorsitzenden des Förder- und Freundeskreises der TU Ilme-nau, Prof. Dr. rer. nat. habil. Wolfgang Rother, der im Sep-tember 2013 nach schwerer Krankheit im Alter von 87 Jahren verstorben ist. IN MEMORIAM Professor Rother war bis zu seiner Emeritierung an der Sektion Elektrotechnik der damaligen TH Ilmenau nahezu 20 Jahre als Leiter des Wissenschaftsbereiches Plasma- und Schalttechnik, aus dem das heutige Fachgebiet Plasma- und Oberflächentechnik hervorgegangen ist, tätig. Sein unermüdliches Streben nach neuen Erkenntnissen, sein Ide-enreichtum - gepaart mit hohem fachlichen Wissen und Können - seine Kreativität und sein Engagement für jede neue Aufgabe machten ihn zu einem geachteten Hochschullehrer und interna-tional anerkannten Wissenschaftler sowohl auf dem Gebiet der Schaltgerätetechnik als auch auf dem Gebiet der Plasmatechnik. Er Dr. Gunnar-Mario Sievers Wir trauern um unseren langjährigen wissenschaftlichen Mitar-beiter und geschätzten Kollegen Dr.-Ing. Gunnar-Mario Sievers, der am 27. September 2013 nach schwerer Krankheit im Alter von 53 Jahren verstorben ist. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums der Theoreti-schen Elektrotechnik an der Technischen Hochschule Ilmenau nahm Gunnar-Mario Sievers 1983 als Diplomingenieur seine Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent im Fachgebiet Ar-beitswissenschaft der damaligen Sektion MARÖK (Mathematik, Rechentechnik und ökonomische Kybernetik) auf. Nach dem Promotionsstudium und der Ableistung des Wehrdienstes schloss er 1990 die Promotion zum Thema „Rationalisierung arbeitswis-senschaftlicher Analysetätigkeit am Beispiel arbeitshygienischer und zeitlicher Analysen“ ab. Nach der Promotion war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter stets sehr engagiert im Fachgebiet Arbeitswissenschaft der Fa-kultät für Maschinenbau tätig. Als leidenschaftlicher Lehrender lag ihm die einprägsame Vermittlung von Zusammenhängen und eine interessante Beispieldarstellung besonders am Herzen. Eben-so wichtig war es ihm, aktuelle Forschungsergebnisse in die Lehre einzubringen und die arbeitswissenschaftlichen Analyse- und Gestaltungshilfen wie zum Beispiel die videogestützte Bewertung der Wirbelsäulenbelastung oder die orts- und zeitaufgelöste Leuchtdichtemessung sowie das Methoden-Repertoire für ar-beitswissenschaftliche Untersuchungen weiter zu entwickeln. Mit seiner fachlichen Kompetenz und seiner wissenschaftlichen und persönlichen Ausstrahlung hat er sich insbesondere um die Lehre im Fachgebiet verdient gemacht. Er betreute zahlreiche Studierende bei der Anfertigung von Studien-, Projekt-, Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten und war stets für ihre Fragen offen. Wir ehren Dr. Gunnar- Mario Sievers als Wissenschaftler, vor allem aber auch als Persönlichkeit, deren Wirken untrennbar mit der Entwicklung des Fachgebietes Arbeitswissenschaft der Fakultät für Ma-schinenbau verbunden bleibt. In der Arbeitsgruppe „Gesund-heitsfördernde Universität“ der Campus-Familie brachte er sich aktiv ein. Weiterhin engagierte er sich im REFA-Landesverband Thüringen e.V. (Verband für Arbeitsgestaltung, Betriebsorga-nisation und Unternehmensentwicklung) und der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft e.V. Mit Dr. Gunnar-Mario Sievers ist ein hochgeschätzter Wis-senschaftler, Mitarbeiter und Kollege viel zu früh von uns gegangen. Wir werden uns stets mit großer Wertschätzung und Dankbarkeit an ihn erinnern und sein Andenken in Ehren halten. Unser tiefes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.


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