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2013 UNIEDITORIAL Foto: ari 2015 UNI I 01 I 2014 3 | 2014 Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Studierende! Auf uns warten schon neue Aufgaben. Da uns aber bewusst ist, dass wir die Grenzen von Wachstum und persönlicher Belastbarkeit an vielen Stellen erreicht haben, ist eine kluge Zukunftsplanung sehr wichtig. Dies gebietet allein schon die Verantwortung, die jedes Mitglied der Campus-Familie dem anderen gegenüber trägt. Die Maßnahmen unserer Struktur- und Entwicklungsplanung bis zum Jahr 2020 sollen daher die Arbeit effektiver machen, wo dies geht auch leichter, aber nicht umfangreicher. Klug müssen unsere Planungen auch deswegen sein, weil die fi-nanziellen Rahmenbedingungen schwierig sind. Denn bekanntlich deckt der maximal 1-prozentige Haushaltszuwachs pro Jahr die Kostensteigerungen im Energie- und vor allem im Tarifbereich nicht ab. Dank unserer hohen Drittmitteleinnahmen und der soeben aufgestockten Gelder aus dem Hochschulpakt 2020 von Bund und Ländern können wir das Defizit momentan noch weitgehend abfedern. Nach Ablauf des Hochschulpakts muss die Finanzie-rungslücke ab 2016 aber mindestens geschlossen werden. Dieses ist auch die Position des Thüringer Ministeriums für Wissenschaft, Bildung und Kultur, so dass wir hier mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft blicken. Sie sehen, liebe Mitarbeiter/innen und Stu-dierende, auch das neue Jahr hält wieder viele neue Aufgaben und Herausforderun-gen, aber auch wieder viele Möglichkeiten und Chancen für uns bereit. Lassen Sie sie uns erneut gemeinsam ergreifen! Ihr Rektor Peter Scharff Zu Beginn des neuen Jahres wünsche ich Ihnen Gesundheit, persönliches Glück und Erfüllung und Freude an Ihrem Ar-beitsplatz! Zunächst möchte ich kurz auf das Jahr 2013 zurückblicken. Mit Stolz können wir erneut auf hervorragende Rankingplatzie-rungen und die abermals bislang höchsten Drittmitteleinnahmen verweisen. Nachdem wir 2012 als erste technische Universität Deutschlands die Systemakkreditierung erfolgreich absolviert haben, ist es uns 2013 gelungen, alle Voraussetzungen für die Verleihung des Prädikats bis zum Jahr 2018 zu erfüllen. Dieses Ergebnis bestätigt einmal mehr die hohe Ausbildungsqualität unserer Universität, die sich wiederum in den Einschreibungen niederschlägt: 2013 konnten wir uns über eine erneut hohe Studienanfängerzahl freuen und ganz besonders über den bisher höchs-ten Zuwachs bei den ausländischen Studierenden. Seien Sie uns alle herzlich willkommen! Weitere Höhepunkte des Jahres 2013 wa-ren die Lange Nacht der Technik, die ihrem Namen „Glanzlichter“ wieder alle Ehre gemacht hat, die Internationale Studieren-denwoche ISWI mit Gästen aus der ganzen Welt, der 60. Jahrestag der Gründung der Hochschule für Elektrotechnik und die 10. Auflage der überaus beliebten Kinderuni. Unser derzeit größtes Bauprojekt, die Mo-dernisierung des Faradaybaus, macht gute Fortschritte, und kurz vor Weihnachten konnten wir am ThIMo-Neubau Richtfest feiern. Im November beschloss der Senat eine große Strukturveränderung: die Zu-sammenführung unserer wirtschafts- und medienwissenschaftlichen Kompetenzen zu der neuen Fakultät für Wirtschafts-wissenschaften und Medien, die am 1. Januar 2014 die Arbeit aufgenommen hat. In Verbindung mit den vier bestehenden technisch und naturwissenschaftlich aus-gerichteten Fakultäten ermöglicht sie es, der zunehmenden Differenzierung und Globalisierung wichtiger Lebensbereiche in Wirtschaft und Gesellschaft flexibel zu begegnen. Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter, liebe Studierende, allein dieser kurze, längst nicht vollständige Rückblick lässt mich staunen, was wir im letzten Jahr erreicht haben. Wir können stolz sein auf diese Leistungen, mit denen wir uns in die 120-jährige erfolgreiche Entwicklung Ilmenauer Ingenieurausbildung einreihen. Seit ich selbst 1998 an die TU Ilmenau berufen wurde, habe ich das, was ich hier vorgefunden habe, sehr zu schätzen gelernt: Kreativität, Disziplin, Fleiß und Gemeinsinn. Diese Tugenden werden uns auch im Jahr 2014 helfen, unseren Ruf als exzellente Technische Universität zur festigen. Gestatten Sie mir ein weiteres persönli-ches Wort: Ich wähne mich besonders glücklich, dass ich, gemeinsam mit mei-nem Team im Rektorat, die Geschicke der Universität in den letzten zehn Jahren als Rektor in vorderster Reihe mitgestalten durfte. Diese Aufgabe war für mich stets nicht nur Herausforderung, sondern auch Freude, und ich möchte mich, kurz vor dem Ende meiner aktuellen Amtszeit, ganz herzlich bei Ihnen allen, liebe Mitarbeite-rinnen und Mitarbeiter, liebe Studierende, für die hervorragende Zusammenarbeit in dieser Zeit bedanken. Meine Erfahrungen mit Ihnen haben mich motiviert, mich zur anstehenden Wahl erneut für das Amt des Rektors zu bewerben, und ich würde mich freuen, wenn wir unsere Arbeit auch in den nächsten Jahren gemeinsam fort-setzen könnten.


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