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UNISTUDIUM WS 2013 / 2014 1.342 Einschreibungen 289 Anteil Ausland Enormer Zuwachs aus dem Ausland Die wie jedes Jahr mit Spannung erwartete Studierendenstatistik weist für das Wintersemester 2013/14 insgesamt 1342 Einschrei-bungen aus. Das sind rund 250 Studienanfänger/innen weniger als im Rekordjahr 2012, dennoch ist die TU Ilmenau zufrieden. „Obwohl die Abiturientenzahlen in den neuen Bundesländern seit Jahren sinken, konnten wir die Einschreibungen weiter auf hohem Niveau halten“, betont der Rektor, Professor Peter Scharff. Neben demografischen Entwicklungen sieht der Rektor auch das allmähliche Auslaufen von Doppelabiturjahrgängen und den Wegfall von Studiengebühren in einigen Bundesländern als Grund für den leichten Rückgang. Aber auch das erreichte erfreuliche Ergebnis sei nicht vom Himmel gefallen, sondern von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universität mit großem Einsatz erarbeitet worden. „Dafür gilt Ihnen allen Dank und Anerkennung.“ Insgesamt sind aktuell 6.818 junge Männern und Frauen an der einzigen technischen Universität Thüringens eingeschrieben, nur geringfügig weniger als im Vorjahr. Enormer Zulauf aus dem Ausland Besonders erfreulich ist auch in diesem Semester der hohe Anteil ausländischer Studierender. Mit 289 haben sich sogar nochmals deutlich mehr ausländische Studienanfänger/innen eingeschrie-ben als im Rekordjahr 2012 (243). Der Anteil ausländischer Stu- Vom Ausland nach Ilmenau - lesen Sie auch unsere Umfrage unter „Die Frage“ auf den Seiten 24/25! Fotos: ari | 22 UNI I 01 I 2014 dienanfänger beträgt damit erstmals mehr als 20 Prozent. „Diese Entwicklung freut uns ganz besonders“, so der Rektor, „denn wir haben große Anstrengungen daran gesetzt, Studierende aus dem Ausland zu gewinnen.“ Die TU habe mit Doppelmasterprogram-men, strategischen Marketingaktivitäten und Partnerschaften mit renommierten ausländischen Universitäten frühzeitig Maßnahmen ergriffen, um den Rückgang der Abiturientenzahlen im eigenen Land auszugleichen. „Inzwischen trägt unsere Internationalisie-rungsstrategie immer mehr Früchte“, ist der Rektor stolz. Der Trend gehe dabei nicht nur in Richtung weiter steigender Zahlen an ausländischen Studierenden, sondern auch zu mehr Teilstu-dien anstelle des Präsenzstudiums und Ausbildungsvorhaben im Ausland selbst. Projekte wie gemeinsame Ingenieurfakultäten, strategische Partnerschaften und jetzt sogar die geplante Deutsch- Russische Universität in Kasan trügen dazu in erheblichem Maße bei. Insgesamt stieg der Anteil der ausländischen Studierenden von auf 11,5 Prozent auf 13,1 Prozent. Die größte Gruppe kommt mit 148 Studierenden aus China, gefolgt von Indien (77), Syrien (76), der Russischen Föderation (59) und Pakistan (58). Von den Studierenden aus Deutschland kommen mit 53 Prozent erneut mehr als die Hälfte aus den alten Bundesländern. Wie schon in den Vorjahren stammen die meisten davon aus dem Nachbar-land Bayern, das mit 195 Studienanfänger/innen sogar bald das eigene Bundesland Thüringen (239 Einschreibungen) eingeholt hat. Aber auch Nordrhein-Westfalen (116), Baden-Württemberg (105) und Hessen (104) sind in diesem Jahr wieder stark vertreten. Der Rektor: „Das spricht erneut für den exzellenten Ruf unserer Universität in ganz Deutschland.“ MINT-Fächer weiter hoch im Kurs Die Einschreibungen in den einzelnen Fächergruppen zeigen eine ungebrochen gute Nachfrage nach den so genannten MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik und darüber hinaus ihren Verbindungen mit Wirtschafts-wissenschaft und Medien. So sind die am meisten gewählten Bachelor-/Master-Studiengänge in diesem Semester Wirtschafts-ingenieurwesen (172 Studienanfänger), Medienwirtschaft (149), Maschinenbau (147), (Angewandte) Medien- und Kommunikati-onswissenschaft (130), Biomedizinische Technik (95), Elektro- und Informationstechnik (79), Fahrzeugtechnik (70), Informatik (65), Medientechnologie (64), Mechatronik (56), Communications and Signal Processing (52) und Wirtschaftsinformatik (50).


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