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UNIREPORTAGE Der Internationale Sommersprachkurs ist für die TU Ilmenau ein wichtiges Instrument zur Gewinnung ausländischer Studierender. Fast die Hälfte der jährlichen Teilnehmer/innen bereiten sich im Rahmen der verschiedenen Kurse auf das Studium in Ilmenau vor. Unser Foto zeigt die Eröffnung des 35. Internationalen Sommerkurses für Deutsche Sprache 2013. Viel Spaß hatten die Kursteilnehmer auch beim umfangreichen Freizeitprogramm wie hier beim Folkloretanzen mit der Gruppe Ilmfidelhupf. UNI I 03 I 2013 43 | Konzentriertes Arbeiten und vor allem Zuhören heißt die Devise im Unterricht: Blick in den Kurs Fachsprache der Technik. Die Bearbeitung eines Projektes gehört zu den Aufgabenstellungen der Kurse. Am Kursende präsentieren die Teams ihre Ergebnisse. Foto: Bettina Wegner Lehrangebot der Universität abgestimmt ist. Im Sprachunterricht werden Technologien und Verfahren erklärt. Laborbesuche, Fachvorträge der verschiedenen Fakultäten sowie außeruniversitäre Exkursionen, beispielsweise zum BMW-Werk nach Leipzig, gestalten das Programm besonders lehr- und abwechslungsreich. Beeindruckt zeigt sich der 23-Jährige über die technische Ausrüstung der TU Ilmenau: „Die Uni ist klein, aber sehr modern. Ich bin überrascht, wie gut die Gebäude und Labore ausgestattet sind“. Balint ist bereits nach einer Woche überzeugt, dass es sich gelohnt hat. Lohnen wird es sich hoffentlich auch für den Brasilianer Alex Pereira. Im Rahmen des Stipendienprogramms „Wissenschaft ohne Grenzen“ für brasilianische Studierende wird er ab Oktober an der TU Ilmenau Wirtschaftsingenieurwesen studieren. Unter vier deutschen Universitäten wählte Alex die TU Ilmenau, weil sie Technik und Innovation miteinander verbinde, einschließlich dem Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie direkt auf dem Campus. Die ersten vier von acht Wochen nimmt der 22-Jährige am Sommerkurs für „Deutsche Sprache und Kultur“ teil. Mit einem Lächeln zieht er sein erstes Fazit: „Deutsche Sprache, schwere Sprache“. Im September folgt die „Fachsprache der Technik“. Beide Kurse wird er mit einer Prüfung abschließen, die an sein Sprachniveau angepasst ist. Der Tagesablauf der Sommerkursteilnehmer ist durch das Programm stark vorstrukturiert. Von 8.45 Uhr bis 12.15 Uhr ist der Sprachunterricht, danach geht es ab 13.30 Uhr bis 15 Uhr mit einem obligatorischen Zusatzangebot weiter und anschließend müssen die Hausaufgaben und Behördengänge erledigt werden. Aber niemand wird ins kalte Wasser geworfen, denn eine entsprechende Betreuung erhalten die Sprachkursler vom Sommerkursbüro und den studentischen Betreuern. Sie unterstützen auch über den Zeitraum des Sommerkurses hinaus z. B. bei der Immatrikulation oder der Vermittlung von Wohnheimplätzen. I Yvonne Frankenhäuser


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