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+++ UNIKOMPAKT +++ UNIKOMPAKT +++ UNIKOMPAKT +++ UNIKOMPAKT +++ UNIKOMPAKT +++ UNI I 03 I 2013 33 | 10. ISWCS an der TU Ilmenau Das „International Symposium on Wireless Communication Systems“ (ISWCS) zieht jährlich Experten aus Industrie, Universitäten und Forschungseinrichtungen aus der ganzen Welt an. Zur 10. Auflage dieses internationalen Events der Mobilfunkbranche konnte die TU Ilmenau vom 27. bis 30. August 2013 rund 260 Gäste aus über 30 Ländern begrüßen. An der TU Ilmenau wird das Gebiet schon seit Jahren erfolgreich im Forschungscluster „Mobilkommunikation“ erforscht. So war die Universität maßgeblich u.a. an den europäischen WINNER-Projekten beteiligt, deren Ergebnisse den Standard für die vierte Mobilfunkgeneration geprägt haben. Konzepte und Standards, die in zehn Jahren die fünfte Mobilfunkgeneration bestimmen werden, standen im Fokus der vier Workshops, vier Tutorials und 166 Einzelbeiträge der ISWCS 2013. Die Tagung wurde unter Leitung der Ilmenauer Professoren Martin Haardt und Andreas Mitschele-Thiel in Kooperation mit der ITG im VDE e. V. organisiert. Teamwork für Turbulenz Die TU Ilmenau gehört zu den 25 Partnern aus zehn Ländern, die ihre Forschungsaktivitäten zur Turbulenz im europäischen Netzwerk „European High-Performance Infrastructures in Turbulence“ (EuHIT) gebündelt haben. Herzstück des von der Europäischen Union (EU) mit sieben Millionen Euro geförderten Netzwerkes sind 13 experimentelle Anlagen, von denen jede weltweit einzigartig ist, darunter das „Ilmenauer Fass“. Im Rahmen des EuHIT-Netzwerkes stehen diese Versuchsanlagen ab sofort Turbulenzforschern aus ganz Europa offen. Wissenschaftler aus der EU und assoziierten Ländern können beim EuHIT-Konsortium Messzeiten an den Anlagen beantragen. Neben der gegenseitigen Nutzung der Anlagen bieten die Partnereinrichtungen einander Hilfe bei der Auswertung von Daten und in Fragen der Messtechnik an und machen ihre Messdaten anderen Forschern zugänglich. Auf diese Weise hoffen die Forscher, die grundlegenden Gesetzmäßigkeiten der Turbulenz aufzudecken. Innovative 3D-Bedienfolie Für eine gemeinsam mit der TU Ilmenau entwickelte neuartige Trägerfolie ist die Schuster Kunststofftechnik GmbH Waltershausen mit dem diesjährigen Clusterpreis Automotive des IQ Innovationspreises Mitteldeutschland 2013 geehrt worden. Die mit Leiterbahnen beschichtete innovative 3D-Hochglanzfolie macht aus Mittelkonsolen von Fahrzeugen hochwertige, geschlossene Oberflächen mit Berührungssensorik. Die prämierte Entwicklung überträgt die von Touchscreens bekannte Bedienung per berührungsempfindlicher Folie ins Auto. Bei der Herstellung der Folie mit Berührungssensorik kommt die sogenannte IMLTechnik (In-Mold Labelling) zum Einsatz, bei der zuerst die Folien in Siebdruck produziert und anschließend im Spritzgussverfahren mit Kunststoff ummantelt werden. Rund drei Jahre arbeitete die F&E-Abteilung des mittelständischen Unternehmens zusammen mit dem Fachgebiet Kunststofftechnik der TU Ilmenau unter Leitung von Professor Michael Koch an der Entwicklung. Dominik Jung und Jessica Rilk von der Schuster Kunststofftechnik GmbH präsentieren die innovativen Bedienelemente für Fahrzeugmittelkonsolen auf berührungsempfindlicher Folie. Foto: Stefan Hoyer Das Ilmenauer Fass gehört zu den europäischen Versuchsanlagen für Turbulenzforschung. Hier werden Temperatur und Geschwindigkeitsmessungen in strömender Luft durchgeführt. Foto: Jens Gläschner UNIFORSCHUNG Das an der TU Ilmenau ausgerichtete 10. ISWCS war ein voller Erfolg. Die Gäste lobten die hervorragende Organisation und Atmosphäre auf dem Campus und auch das Wetter spielte mit. Foto: Chris Liebold


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