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Bericht des Rektors 2016 | 2017 53 HIGHLIGHTS Innovationszentrum InQuoSens Startschuss für neues Innovationszentrum InQuoSens Mit der Übergabe von zwei Förderbescheiden über jeweils 1,5 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln an den Präsidenten der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Prof. Walter Rosenthal, und den Prorektor für Wissenschaft der TU Ilmenau, Prof. Kai-Uwe Sattler, am 26. Oktober 2017 gab der thüringische Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee den Startschuss für das neue Innovationszentrum InQuo- Sens. Die hervorragende technologische Infrastruktur des zum IMN MacroNano® gehörenden Zentrums für Mikro- und Nanotechnologien und das Ernst-Abbe- Institut für Photonik begründen einen leistungsfähigen Forschungsverbund, der ein Schwergewicht in der internationalen Erforschung von Quantentechnologien entstehen lassen wird. Bedeutender Ausbau der technologischen Infrastruktur Mit dem Ziel, die exzellente technologische Ausstattung der Standorte Ilmen-au und Jena im Bereich Quantenoptik und Sensorik zu bündeln, investiert das Innovationszentrum InQuoSens 700 000 Euro in modernste Gerätetechnik am Standort Ilmenau. Allein 300 000 Euro kostet der Ausbau der Materialanalytik und zur schnellen und unkomplizierten Kontaktierung von Halbleiter-Chips wird ein Hochpräzisions-FlipChip-Bestücker angeschafft. Die Elektronenstrahllithografie wird durch Erweiterungen der Hard- und Software auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Hinzu kommen ein Thinfilm-Analyzer, ein Gerät zur Messung verschiedener physikalischer Größen an dünnen Schichten und Beschichtungen, und ein Hochtemperatur-Light-Flash-Messgerät zur kontaktlosen thermischen Charakterisierung von Materialien. Forschergruppe FOQUOS erforscht Ghost-Imaging-Ansatz Das Innovationszentrum InQuoSens hat erfolgreich die Forschergruppe FOQUOS eingerichtet, die künftig die bisher nur in sehr grundlegenden Experimenten oder vereinfachten theoretischen Modellen gezeigten Potentiale von Ghost-Imaging für zwei spezifische hochrelevante Anwendungsfälle experimentell bestätigen wird. Auf der vorhandenen Expertise des Fachgebiets Elektroniktechnologie der TU Ilmenau will die Forschergruppe ein Modulkonzept zu keramischen Schal-tungsträgern auf Basis von Niedertemperaturkeramik (LTCC) entwickeln, das den Anforderungen an große Signalbandbreiten gerecht wird. Damit können die an der FSU Jena erforschten Komponenten miniaturisiert integriert werden.


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