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Bericht des Rektors 2016 | 2017 27 HIGHLIGHTS Digitale Medientechnologie App für intuitive und bequeme Mobilität von A nach B In dem im Oktober 2017 beendeten Forschungsprojekt Move@ÖV entwickelte ein Wissenschaftlerteam unter Prof. Heidi Krömker, Leiterin des Fachgebietes Medien-produktion, ein modernes Dienstleistungssystem zur Integration von E-Mobilität in den öffentlichen Verkehr. Im Mittelpunkt stehen nicht einzelne Verkehrsmittel, sondern die individuelle Verbindungsqualität der Fahrgäste, von der Reiseplanung bis zur Ankunft am Ziel. Das im Juni 2016 abgeschlossene Forschungsprojekt DynAPSys kombiniert Fahrgastinformationssysteme mit dem persönlichen Tages-ablauf der Reisenden. Das ebenfalls unter der Leitung von Prof. Heidi Krömker entwickelte Assistenzsystem befreit den Fahrgast von der Planung möglicher Rei-severbindungen, er muss stattdessen nur seine Termine und Aufgaben planen, die zeitintensive Suche nach den optimalen Reiseverbindungen übernimmt die App. Forscher machen Facebook-Kanal für Jugendliche attraktiver Im Juli 2017 startete ein Forschungsprojekt des Fachgebiets Medienpsychologie und Medienkonzeption, in dem Wissenschaftler unter der Leitung von Prof. Nicola Döring den von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung betriebenen Facebook-Kanal „Alkohol? Kenn dein Limit.“ optimieren. Der Kanal, der Jugendli-che und junge Erwachsene zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol anregen will, soll für die Zielgruppe attraktiver gestaltet werden. Die Gesangsstimme von den begleitenden Instrumenten trennen Im EU Projekt „Machine Sensing Training Network“ (MacSeMet) entwickelte das Fachgebiet Angewandte Mediensysteme unter der Leitung von Prof. Gerald Schul-ler neuartige Neuronale Netzwerkstrukturen, mit denen man aus einer Mischung von Audiosignalen verschiedene Quellen trennen kann, etwa die Gesangsstimme von den begleitenden Instrumenten. Tiefe neuronale Netze werden mit großem Erfolg unter anderem in der Spracherkennung eingesetzt, die unter vergleichba-ren Systemen die beste Separationsqualität, also die beste Trennung, aufweist. Besser hören in der Virtual Reality Das Fachgebiet Elektronische Medientechnik befasst sich unter der Leitung von Prof. Karlheinz Brandenburg seit 2017 in einem von der Deutschen Forschungs-gemeinschaft geförderten Forschungsprojekt mit der „Hörbarmachung“ (Aura-lisation) von Akustik für Virtual und Augmented Reality. Die akustische Situation kann durch den Hörer besser erfasst werden, wenn neben Kopfdrehung auch Positionsänderungen möglich sind. Für eine effiziente und realitätsnahe Auralisa-tion werden die Zusammenhänge technischer Parameter bei dynamischen Hörpo-sitionen sowie die korrespondierende Wahrnehmung der Umgebungen ermittelt.


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