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22 Die Forschungscluster der TU Ilmenau | Antriebs-, Energie- und Umweltsystemtechnik ermöglicht durch interdisziplinäre Zusammenarbeit im fakultäts-übergreifenden Institut für Energie-, Antriebs- und Umweltsystem-technik (IEAU), in dem sieben Fachgebiete und eine Forschergrup-pe der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, drei Fachgebiete der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften und jeweils zwei Fachgebiete der Fakultäten für Informatik und Automatisierung, Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften und Medien zusammenarbeiten. Das hier erworbene Wissen wird in den Studiengängen „Elektrische Energietechnik“ und „Rege-nerative Energietechnik“ an nächste Wissenschaftlergenerationen weitergegeben. Wesentlich geprägt wird das Forschungscluster Antriebs-, Energie- und Umweltsystemtechnik auch durch die Aktivitäten des fakultäts-übergreifenden Instituts für Automobiltechnik und Produktionstech-nik (IAP). Forschungsschwerpunkte sind Elektroantriebe, hybride Antriebe, Abgasnachbehandlungssysteme und Kunststofftech-nik. 29 Fachgebiete betreiben im IAP interdisziplinäre Forschung, mit den fünf weiteren Forschungsclustern der Universität sind sie wissenschaftlich-methodisch eng verknüpft. Im Forschungscluster Antriebs-, Energie- und Umweltsystemtechnik sind Forschergrup-pen des Thüringer Innovationszentrums Mobilität (ThIMo) und des Zentrums für Energietechnik (ZET) angesiedelt. Das Zentrum für Energietechnik ist die technologische Einrichtung des fakultätsüber-greifenden Instituts für Energie-, Antriebs- und Umweltsystemtech-nik mit modernster technologischer Ausstattung und Großgeräten für Forschungsprojekte in der Energietechnik. ternehmen unterstützt werden, deren bifaciale Solarmodule kurz vor der Markteinführung stehen. „Die Suche nach effi zienter Energieüber-tragung führt zum Gleichstrom in allen Systemen.“ In den nächsten Jahren sieht sich Deutschland mit den Herausfor-derungen der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) in den Übertragungsnetzen konfrontiert, denn die Integration von HGÜ-Verbindungen im Parallelbetrieb zum bestehenden Drehstrom-verbundnetz erfordert neue Betriebsführungskonzepte. Das Ver-bundprojekt „GleichMorgen: HGÜ in der deutschen Netzbetriebs-führung von morgen“ sucht von 2016 bis 2019 nach Lösungen für die künftige Netzführung und den sicheren Netzbetrieb. Beteiligt sind neben dem Fachgebiet Elektrische Energieversorgung der TU Ilmenau das Technologieunternehmen ABB AG und die Otto-von- Guericke-Universität Magdeburg. Die Technische Universität Ilmenau setzt einen wesentlichen Schwerpunkt auf die Energie- und Umwelttechnik. Dabei liegen die Forschungsfelder im komplexen Prozess der Energieerzeugung, -verteilung, -speicherung, zunehmend auch bei der Energienutzung, wie zum Beispiel bei den elektrischen Antrieben im Industriebe-reich oder in der Elektromobilität. Diese innovative Forschung wird


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