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DER CAMPUS Infrastruktur Die TU Ilmenau wird geprägt durch ihren modernen Campus mit über 60 Gebäuden, der unter die Top 10 der attraktivsten Hochschulareale in Deutschland gewählt wurde. Neben einer Vielzahl von Universitätsbauten findet man hier auch die vollständig sanierten Wohnheime des Studierendenwerks Thüringen. Sie bieten mit 1 661 Plätzen einem Viertel aller Studenten eine Unterkunft direkt im Zentrum von Lehre und Forschung. In der Campussporthalle, einer der modernsten Deutschlands, können Studenten und Universitätsangehörige einem breiten Sportangebot nachgehen. Die Jahre 2016 und 2017 waren geprägt durch vorwiegend kleinere Umbauten und Instandsetzungsarbeiten in zahlreichen Gebäuden der Universität. Sie wurden notwendig durch die Anforderungen von Neuberufungen von Wissenschaftlern, aber auch durch ver-schärfte Brand- und Arbeitsschutzvorgaben. Ebenfalls im Fokus des Dezernats Gebäude und Technik: der „normale“ Bauunterhalt und die schrittweise Umsetzung der UN-Behindertenkonvention in den Gebäuden der TU Ilmenau. „Durch unsere Baumaßnahmen stärken wir Forschung und Lehre der TU Ilmenau.“ Die Baumaßnahmen kommen gleichermaßen der Forschung wie der Lehre zugute. So wurden Räume im Helmholtzbau für 150 000 Euro zu akustischen Laboren umgebaut und im Newtonbau Labore für die innovative Fertigungstechnik Laserschweißen installiert, für die 120 000 Euro aus Mitteln des Sonderinvestitionsprogramms von Bund und Ländern „Hochschulpakt 2020“ und 50 000 Euro aus Eigenmitteln der Universität kamen. In der Maschinenhalle wurde ein Labor für Hochspannungsuntersuchungen eingerichtet. Für die baulichen Vorbereitungsmaßnahmen zur Unterbringung und für den Anschluss der Versuchsanlage stellte die EU über den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) 479 000 Euro bereit. Gleich-zeitig wurde der Kopfbau der Maschinenhalle unter der Aufsicht des Thüringer Landesamts für Bau und Verkehr umfassend saniert. Nach dieser „Konsolidierungsphase“ werden ab 2018 wieder ver-stärkt größere Baumaßnahmen im Mittelpunkt stehen, insbeson-dere der Neubau des IT-Dienstleistungszentrums, eines gemeinsa-men Rechenzentrums aller Thüringer Hochschulen, das bis 2020 auf dem Universitätscampus entsteht. Mit fast 15 Millionen Euro Bausumme und einer Nutzfläche von über 2 000 Quadratmetern wird das Gebäude eines der größten Bauvorhaben Thüringens im Hochschulbereich sein. Im selben Zeitraum wird auch das Oecono-micum- Gebäude, in dem Wissenschaftler und Mitarbeiter der Fakul-tät für Wirtschaftswissenschaften und Medien untergebracht sind, für über drei Millionen Euro von Grund auf saniert und mit einem neuen Dachaufbau versehen. Ebenfalls in den kommenden Jahren werden für jeweils eine knappe Million Euro das Bionik-Gebäude des Instituts für Biomedizinische Technik und Informatik und die beiden Obergeschosse von Haus M saniert, in dem Teile der Verwaltung der TU Ilmenau untergebracht sind. Der C 154 Campus | Infrastruktur


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