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Bericht des Rektors 2016 / 2017 149 HIGHLIGHTS Universitätsrechenzentrum IT-Dienstleistungszentrum für alle Thüringer Hochschulen An der TU Ilmenau entsteht ein hochmodernes IT-Dienstleistungszentrum, das in Abstimmung mit der Thüringer Landesregierung und der Landesrektorenkonferenz die Entwicklung aller IT-Dienste in den Thüringer Hochschulen zentral steuern wird. Der Vorstand des Zentrums, die Leiter der Rechenzentren der TU Ilmenau und der Universität Jena, arbeitet seit 2016 als Schnittstelle für alle Thüringer Hochschulrechenzentren. Baubeginn des 14-Millionen-Euro-Projekts ist 2018, die Fertigstellung ist für 2020 vorgesehen. Computercluster erhöht Rechenkapazität drastisch 2017 nahm das Universitätsrechenzentrum den gemeinsam mit dem Institut für Physik konzipierten neuen Massiv Parallel Compute Cluster MaPaCC4 in Betrieb, der allen Mitarbeitern der TU Ilmenau zur Verfügung steht. Die 87 miteinander vernetzten Computer mit einem Umfang von insgesamt 2 400 CPU Cores, 14 Terabyte Haupt- und 600 Terabyte Datenspeicher erhöhen die bestehende Re-chenkapazität im Bereich des wissenschaftlichen Rechnens um den Faktor fünf. Ebenso wurde ein hochleistungsfähiges Dateisystem mit einer Nettokapazität von 500 Terabyte zur temporären Speicherung von Simulationsdaten, sogenannter Scratch Daten, in Betrieb genommen. Modernisierung der Hörsaaltechnik Im Auditorium Maximum wurde 2016 die Hörsaaltechnik umfassend erneuert. Ne-ben der Umstellung auf digitale Signalübertragung wurde ein neuer Projektor mit einer Auflösung von 4K und einem Lichtstrom von 30 000 ANSI-Lumen installiert. Zudem wurden zwei neue Kameras, digitale Aufzeichnungs- und Streamingtechnik und professionelle Bühnenbeleuchtung mit sieben Scheinwerfern eingerichtet. Auch im Humboldt- und im Röntgen-Hörsaal wurde die Technik modernisiert. IT-Arbeitsprozesse effektiver gestaltet 2017 gab das Universitätsrechenzentrum ein Glossar mit Begriffen heraus, die für den Betrieb der IT-Systeme an der TU Ilmenau wichtig sind. Die Begriffesammlung soll die universitätsinterne Erarbeitung von Dokumenten zu IT-Systemen vereinfa-chen. Um den Informationsfluss zwischen den Struktureinheiten zu verbessern, wurde 2016 zudem die bestehende Beratungsgruppe ITUM (IT-unterstütztes Universitätsmanagement) um die geschäftsführenden Referenten der Fakultäten erweitert.


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