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Bericht des Rektors 2016 / 2017 125 HIGHLIGHTS TU Ilmenau International School TU Ilmenau verleiht Ehrendoktorwürde Auf Vorschlag der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik verlieh die TU Ilmenau im November 2017 dem Altrektor ihrer rumänischen Partneruniversi-tät Suceava Prof. Adrian Graur die Ehrendoktorwürde. Seit fast zehn Jahren be-fördert Prof. Graur aktiv die Kooperationsbeziehungen zwischen beiden Univer-sitäten, beispielsweise, indem er gemeinsame wissenschaftliche Kooperationen bei Kongressen und Austauschmaßnahmen von Wissenschaftlern und Studenten befördert, Forschungsvorhaben anstößt und den jährlich stattfindenden studen-tischen Informatikwettstreit „hard and soft“ an seiner Universität unterstützt. Thüringisch-Tatarischer Dialog auf Ministerebene Im Rahmen der Konsultationen der Partnerschaft des Freistaats Thüringen mit der autonomen Republik Tatarstan fanden im März 2017 in Kasan Gespräche unter der Leitung der beiden Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee und Albert Karimov statt. Ziel war die Vertiefung der Zusammenarbeit, so auch beim „German-Rus-sian Institute of Advanced Technologies“ in Kasan, das auf deutscher Seite unter Federführung der TU Ilmenau 2014 eröffnet worden war. Die deutsch-russische Universität ist in beiden Ländern hochangesehen. German-Russian Institute of Advanced Technologies: Erste Absolventen Im ingenieurwissenschaftlichen „German-Russian Institute of Advanced Tech-nologies“ in Kasan haben in zwei Masterstudiengängen des Jahrgangs 2016 20 Absolventen und in drei Masterstudiengängen des Jahrgangs 2017 24 Absolven-ten ihr Studium mit einem Doppelabschluss beendet – ein großer Erfolg für das Modellprojekt, insbesondere angesichts der großen Herausforderungen in der überaus kurzen Anlaufzeit von nur einem Jahr. Mehrere der Absolventen prä-sentierten unterdessen bei international anerkannten Konferenzen ihre wissen-schaftlichen Arbeiten und die besten unter ihnen traten ein Promotionsstudium an. Nachdem zuvor ein Evaluationsverfahren positiv beschieden worden war, wurde 2017 ein Folgeantrag zur Förderung des GRIAT-Projektes mit der neuen Partneruniversität TU Kaiserslautern eingereicht.


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