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Der gute Ruf der TU Ilmenau als Ausbildungsstätte auf allerhöchs-tem Niveau spricht sich herum: Immer mehr Studentinnen und Stu-denten kommen aus Westdeutschland. Schon seit dem Winterse-mester 2011/12 kommen fast zwei Drittel der Studienanfänger aus den alten Bundesländern. Damit kann die TU Ilmenau weit mehr junge Männer und Frauen aus Westdeutschland für die Universität begeistern als die anderen Thüringer Universitäten, bei denen der Durchschnitt bei 40 Prozent liegt. 2014 wurde die TU Ilmenau zur ersten Universität in Ostdeutschland, an der mehr Westdeutsche als Ostdeutsche studieren. Gleichzeitig steigt der Anteil der Ausländer an der Gesamtzahl der Studenten seit Jahren deutlich an: 20,2 Pro-zent 2017 gegenüber 15,5 im Jahr 2014. Angesichts des drastischen Rückgangs der Abiturientenzahlen in den neuen Bundesländern wegen eines Geburtenknicks in den Jahren nach der Wende sind das überaus erfreuliche Zahlen. Zum Wintersemester 2017/18 haben sich 1 573 neue Studenten für ein Studium an der TU Ilmenau entschieden, damit waren ins-gesamt Bericht des Rektors 2016 / 2017 103 5 807 Studenten an unserer Universität eingeschrieben. 2 093 kamen aus den neuen Bundesländern, 2 516 aus den alten, ein Verhältnis von 45,4 zu 54,6 Prozent. Betrachtet man die Her-kunft der Studenten nach Bundesländern, kamen die meisten aus Thüringen (1 641) und den angrenzenden Bundesländern Bayern (828) und Hessen (408), gefolgt von Baden-Württemberg (380), Nordrhein-Westfalen (325), Niedersachsen (265) und Rheinland- Pfalz (110). Die meisten Erstsemester aus den neuen Bundesländern kamen, nach Thüringen, aus Sachsen (184), Sachsen-Anhalt (144) und Brandenburg (90). Im Jahr 2017 kamen von den 5 807 Studenten der TU Ilmenau 1 198 aus dem Ausland. Mehr als einer von fünf Studenten unserer Univer-sität hat seine Hochschulzugangsberechtigung nicht in Deutschland erworben – das ist der höchste Anteil ausländischer Studenten je-mals. Die größte Gruppe ausländischer Studenten kommt aus Chi-na (332), gefolgt von Indien (105), der Russischen Föderation (91), Syrien (84), Pakistan (61) und Kamerun (56).


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