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Bericht des Rektor 2013

100 Forschung für die Wirtschaft | Fraunhofer-Institutsteil Angewandte Systemtechnik   FRAUNHOFER AN DER TU ILMENAU Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung, Institutsteil Angewandte Systemtechnik Weltweit arbeiten Forscher des Fraunhofer-Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung an Lösungen für zukunftsfähige System- und Industrieanwendungen für die globalen Wachstumsmärkte Energie und Wasser. Die Forschungsfelder decken die Bereiche Smart Grids, Energiemanagement, eingebettete Systeme und Unterwasserfahrzeuge ab. Der Ilmenauer Fraunhofer-Institutsteil Angewandte Systemtechnik AST entwickelt im Auftrag von kleinen und mittleren Unternehmen sowie öffentlichen Einrichtungen leistungsfähige und praxisnahe „Besonders stolz sind wir 2013 auf den ersten Verkauf unseres Unterwasserfahr-zeugs C-Watch in China.“ Anwendungen für Energie- und Wasserversorger, autonome Unter-wasserfahrzeuge und das Hard- und Softwaredesign von Embedded Systems. 100 Mitarbeiter bearbeiten in acht Arbeitsgruppen ein For-schungsvolumen von mehr als fünf Millionen Euro, über ein Drittel davon allein aus der Industrie. Seit 2013 ist das Anwendungszentrum Systemtechnik Institutsteil für Angewandte Systemtechnik im Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung. Mit dem neuen Status honorier-te die Fraunhofer Gesellschaft die erfolgreiche Arbeit der Wissen-schaftler und Ingenieure der vergangenen Jahre. Auch 2013 waren die Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Fraunhofer IOSB-AST breit gestreut: Das Unterwasserfahrzeug „C-Watch“, das zur Untersuchung der Wasserqualität eingesetzt wird; Autonome Test-systeme für Fahrzeugassistenztechnologien im deutsch-spanischen Eurostars-Projekt der europäischen Forschungsinitiative EUREKA und der Europäischen Kommission „AVATARES“; Betriebsführungs-technologien für einen Megawatt-Energiespeicher im Leuchtturm- Projekt „SmartRegion Pellworm“ oder die optimale Nutzung von Kleinwasserkraftanlagen im deutsch-chinesischen Projekt HAPPI. In regionaler Kooperation mit der Firma Otto Bock Mobility Solutions GmbH entwickelten die Ilmenauer Fraunhofer-Forscher ein spezielles Zusatzmodul für Elektrorollstühle, das die Restlaufzeit des Akkus per Smartphone-App anzeigt und die Steuerung von Heimelek-tronik wie Fernsehen oder Computer ermöglicht. In verschiedenen bundesweiten Projekten des Forschungskonsortiums EnEff:Stadt unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT erforschte das Fraunhofer IOSB-AST die Auswirkungen von Energieeffizienzmaßnahmen auf Gebäude-, Quartiers- und Stadtebene auf die Energieversorgungsnetze. Neben seiner Forschungs- und Entwicklungstätigkeit war das Fraun-hofer IOSB-AST in nationalen Netzwerken und Arbeitsgruppen in-nerhalb und auch außerhalb der Fraunhofer Gesellschaft aktiv. So stellt es den stellvertretenden Sprecher der Fraunhofer-Allianz „Ener-gie“ und den Koordinator des Fraunhofer-Netzwerkes „Intelligente Energienetze“. Es ist zudem beteiligt am „Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk“ (ThEEN), dem Thüringer Netzwerk „SolarInput“ und an der Arbeitsgruppe des Bundesverbandes der Deutschen In-dustrie „Internet der Energie“.


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