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Bericht des Rektor 2013

92 Forschung für die Wirtschaft | CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik und Photovoltaik AN-INSTITUTE CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik und Photovoltaik „Competence in Silicon“ – Silizium prägt den Namen des CiS Forschungsinstituts für Mikrosensorik und Photovoltaik seit dessen Gründung im Jahr 1993. Das zweithäufigste Element der Erde bildet die Grundlage aller Forschungsaktivitäten von rund 100 Wissenschaftlern und Ingenieuren. Im gemeinnützigen CiS Forschungsinstitut entwickeln sie in den Geschäftsfeldern mikro-elektro-mechanische Systeme, optoelektronische Systeme und Silizium-Detektoren anwendungsspezifische Lösungen. die Entwicklung des CiS Forschungsinstituts für Mikrosensorik und Photovoltaik zu einer renommierten, wirtschaftsnahen Forschungs-einrichtung auf dem Gebiet der Siliziumtechnologien. Der General-direktor der Europäischen Organisation für Kernforschung CERN, Prof. Rolf-Dieter Heuer, betonte in seiner Laudatio, dass im Jahr zuvor die strahlungsharten Si-Detektoren des CiS wesentlich zum Nachweis des Higgs-Bosom beigetragen hätten. Dieselbe Grundla-genforschung hat auch wesentlich zur Entwicklung bahnbrechender hochtechnischer medizinischer Diagnosegeräte beigetragen, etwa des Magnetresonanztomographen und des Positronen-Emissions- Tomographen. Im begleitenden Festsymposium „Silizium in Forschung und An-wendung“, das das CiS im Erfurter Anwendungszentrum Mikrosys-temtechnik vor 100 Gästen durchführte, erörterten die Teilnehmer Chancen und Herausforderungen für die Si-basierte Sensorik in der medizinischen Diagnostik, der Umwelt- und Prozessmesstechnik, den Life Sciences und auch der Grundlagenforschung. Der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirates des CiS und Leiter des Fachgebiets der TU Ilmenau Mikro- und nanoelektronische Systeme, Prof. Ivo W. Rangelow, erläuterte die Möglichkeiten des Siliziumeinsatzes in der Nanotechnologie. Mit Best practice-Beispielen illustrierten Unterneh-men wie Mahr GmbH, Ketek GmbH und AZUR SPACE GmbH den Integrationsprozess von der Forschung zur Anwendung. Das CiS Forschungsinstitut, ein An-Institut der TU Ilmenau, betreibt wirtschaftsnahe Forschung. Mit seinen Kompetenzen unterstützt es Unternehmen bei der Entwicklung innovativer Produkte, wobei die enge Anbindung an die Universität es dem Institut ermöglicht, Er-gebnisse der Grundlagenforschung in kundenspezifische industrielle Anwendungen zu überführen. Die Wissenschaftler und Ingenieure „2013 haben wir 20 Jahre ,Competence in Silicon‘ gefeiert.“ des CiS entwickeln Sensorsysteme, Siliziumdetektoren, Mikrosen-soren und Mikrosystem-Technologien. Die miniaturisierten Systeme werden beispielsweise in der Medizintechnik, Prozessmesstechnik und Kommunikationstechnik benötigt. Grundlegende Vorausset-zungen für ihren Einsatz sind hohe Zuverlässigkeit und absolute Genauigkeit, zum Teil bei extremen Umgebungsbedingungen. Welt-marktführer nutzen innovative CiS-Produkte wie Drucksensoren und Strahlungsdetektoren in ihren Erzeugnissen. Im Juli 2013 feierte die Forschungseinrichtung mit zahlreichen hoch-rangigen Gästen das 20-jähige Firmenjubiläum. Festredner aus der Bundes- und Landespolitik, aus Forschung und Industrie würdigten


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