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Bericht des Rektor 2013

68 Forschung auf höchstem Niveau | Graduiertenschulen Optical Microsystems Technologies und Green Photonics GRADUIERTENKOLLEGS UND -SCHULEN ProExzellenz-Graduiertenschule Optical Microsystems Technologies OmiTec und Graduiertenschule Green Photonics Im Forschungsbereich optische Mikrosysteme gibt es an der TU Ilmenau zwei sich ergänzende Gradu-iertenschulen: Optical Microsystems Technologies und Green Photonics. 2009 und 2011 gegründet, sind sie nicht nur rasch ins Zentrum von Forschung und Lehre im Bereich optische Mikrosysteme gerückt, in kürzester Zeit gewannen sie auch bedeutend an internationaler Sichtbarkeit. ansässigen Industrie, baut OptiMi in Ilmenau und Jena gemeinsame Technologieplattformen aus. In Demonstratorprojekten werden hochintegrierte komplexe optische Mikrosysteme für die Biome-dizintechnik und die Produktionstechnik erforscht, beispielsweise ultra-kompakte optische Sensoren zur schnellen und hochgenauen Steuerung von Produktionsrobotern oder optische Bioreaktoren, die ein schnelles und kostengünstiges Screening der Wirkung von Pharmazeutika und Giftstoffen ermöglichen. Um den Transfer der Forschungsleistungen der Graduiertenschulen in die regionale und überregionale Industrie zu verstärken, wurde 2013 als Ausgründung aus dem Fachgebiet Technische Optik die Firma „Ilmenau Optics Solutions GmbH“ gegründet. Nach nur weni-gen Monaten zeigten verschiedene Projekte bereits eine fruchtbare, innovative Zusammenarbeit mit den Graduiertenschulen und dem Fachgebiet Technische Optik. Forschungsziel der fünf beteiligten Wissenschaftler und zehn Dokto-randen ist die Verschmelzung von Optik und Mikrosystemtechnik als Schlüsseltechnologien für Innovationen der deutschen und insbe-sondere auch der Thüringer Wirtschaft. Während die Graduierten-schule Green Photonics dabei den Einsatz optischer Technologien zur Steigerung der Energieeffizienz in Produktion und Qualitätssi-cherung erforscht, widmet sich Optical Microsystems Technology der Synthese optischer Technologien und Mikrosystemtechnik zu optischen Mikrosystemen. Solche innovativen Systeme finden Ver-wendung in Märkten wie Medizin und Life Sciences, Energie und Umwelt, Information und Produktion. Die Doktoranden der zwei Graduiertenschulen werden vollständig in laufende Forschungspro-jekte integriert, häufig dienen ihre wissenschaftlichen Arbeiten als Vorarbeiten für neue Forschungsanträge. Indem die Graduiertenschule Optical Microsystems Technology hochqualifizierte Wissenschaftler ausbildet, ergänzt sie das Pilot-projekt „Kompetenzdreieck Optische Mikrosysteme“ (OptiMi) kom-plementär, das im Rahmen des Programms Spitzenforschung und Innovation durch das Bundesforschungsministerium gefördert wird. Im Bereich der optischen Mikrosystemtechnik ist die Thüringer In-dustrie mit einem Exportanteil von 60 Prozent der größte deutsche Zulieferer. Ausgerichtet an den vorrangigen Tätigkeitsfeldern der „Unsere optischen Bioreaktoren analysieren superschnell die Wirkung von Pharmazeutika und Giftstoffen.“


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